Du brauchst SEO Backlinks, und zwar solche, die echt sind und nicht von automatisch generierten Spam-Kommentaren kommen. Google betrachtet einen Backlink als eine Stimme, die für die verlinkte Seite spricht und duldet deswegen keine gekauften Links. Schlechte, gekaufte Links sind also nicht nur völlige Geldverschwendung, sondern ebenso höchst riskant, weil man von Google bestraft wird. Vergiss also jegliche Tricks! Betrachte das Thema weniger aus der technischen, und mehr aus der menschlichen Sicht.

Du musst eine Möglichkeit finden Kontakt zu den richtigen Leuten aufzubauen und sie dann dazu bewegen, dir die Backlinks zu geben. Die richtigen Menschen sind Influencer, d.h. Personen, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in Social Media Kanälen als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (Influencer-Marketing).

Aus welchem Grund soll dir aber ein Fremder ein Gefallen tun?

Wenn man den Klassiker von Dale Carnegie „Wie man Freunde gewinnt…“ (1931) gelesen hat, kann man diese Lehre auch auf dem Gebiet der Backlinks anwenden. Du musst einfach bei der Erstellung deines nächsten Blogbeitrages auf einige wichtige Dinge achten.

1. Zeige aufrichtiges Interesse für andere Blogger

Ein guter Anfang wäre es einen Freund um einen Backlink zu bitten. Ein Fremder wird dir ohne Grund eher keinen geben. Freunde, Verwandte, KollegInnen, GeschäftspartnerInnen oder KundInnen, die einen Blog oder eine Webseite haben, könnten zu deiner Webseite verlinken. Der Link sollte dabei im Content platziert werden und nicht in der Sidebar oder im Footer stehen. Die Webseite, von der der Backlink kommt, muss aber thematisch relevant sein, sonst bringt die ganze Aktion nichts.

Um von deinen Influencern verlinkt zu werden, fange an, dich für ihre Tätigkeit wirklich zu interessieren. Folge ihnen auf Facebook und Twitter, hinterlasse hochwertige Kommentare zu ihren Blogbeiträgen, schreibe Testimonials etc. Gib ihnen das Gefühl, dass dir an ihnen wirklich etwas liegt, dann werfen sie vielleicht einen Blick auf deine Webseite und finden dort ansprechende Inhalte. Der Weg zu den Backlinks ist dann nicht mehr so lang.

2. Zeige ehrliche und aufrichtige Wertschätzung

Ein Influenzer wird auch großzügig sein, wenn du ihm zeigst, wie sehr du ihn wertschätzt. Suche dir deine Lieblingsblogger aus, finde ihre E-Mail-Adressen und schreibe ihnen eine E-Mail. Sie muss nicht lange sein und soll deine wirklich vorhandene Wertschätzung und Bewunderung ausdrücken.

Du verlangst nichts, du sagst nur „Danke“ für die Inspiration, die der Andere für dich ist. Wie denkst du wird diese Person antworten? Vielleicht schaut sie auf deine Webseite, vielleicht findet sie etwas Interessantes, das sie dann im nächsten Beitrag verlinken kann.

3. Füge Namen anderer Webmaster in deine Blogbeiträge ein

Egal was dein Thema ist, du findest immer andere Personen, die über dasselbe geschrieben haben. Du kannst dann in deinen Blogbeiträgen ihre Namen und ihre Arbeit erwähnen. Du kannst sie zitieren und positive, aber ehrliche Kommentare abgeben.

Wenn dann jemand die erwähnte Person in die Google-Suche eingibt, wird auch dein Artikel angezeigt. Und wahrscheinlich auch geteilt.

4. Gebe anderen Bloggern die Möglichkeit wichtig zu erscheinen

Blogger möchten auf Inhalte verlinken, die sie gut  aussehen lassen. Sie freuen sich über positives Feedback, da sie oft alleine arbeiten und wenig Anerkennung bekommen. Sie werden einen Link zu dir erstellen wollen, weil sie sich geehrt fühlen und möchten ihren Lesern zeigen, dass sie von anderen Blogger auch geschätzt werden. Es ist eine klassische Win-Win Situation.

5. Teile anderen Bloggern mit, dass sie dich inspiriert haben

Leute lieben es, wenn sie glauben, für eine Idee verantwortlich zu sein. Wenn die Leute glauben, sie hätten etwas mit der Erstellung eines Inhalts zu tun, wollen sie natürlich einen Link dazu setzen. Sie werden darauf verlinken und darüber reden, wenn du ihnen sagst, dass sie der Grund für deine Idee sind.

6. Spreche die edlen Motive der Menschen an

Menschen möchten als „gut“ wahrgenommen werden. Sie setzen sich für problematische und wichtige Themen ein, teilen Inhalte, um andere auf bedeutende Problematiken aufmerksam zu machen. Dadurch werden sie selbst als edel gesehen.

Was interessiert also deine Influencer? Mit welchen Ideen würden sie sich gerne identifizieren? Was ist das „edlere Motiv“ dabei? Hast du es herausgefunden, solltest du dieses Motiv in der Überschrift und im ersten Absatz angeben. Fühlt sich jemand angesprochen, wird er deinen Blogbeitrag wahrscheinlicher teilen.

7. Fordere Menschen heraus!

Menschen können einer Herausforderung schlecht widerstehen, besonders dann, wenn es um einen Bereich geht, in dem sie sich gut auskennen.Wir wollen gewinnen und wenn das passiert, teilen wir es gerne mit anderen Menschen. Rätsel und Tests jede Art sind allgemein beliebt.

Natürlich sind deine Influencer auf ihrem Gebiet viel besser als durchschnittliche Menschen, daher muss auch die Herausforderung höher sein. Du musst sie so herausfordern, dass sie für ihre Leser gut aussehen.

Du könntest am Ende deines Beitrags ein paar herausfordernde Fragen stellen, die nur schwer zu beantworten sind. Leute die die Fragen beantworten und das in einem Kommentar hinterlassen haben, werden auf deinen Artikel vielleicht verlinken, um ihren Leser zu zeigen, wie gut sie sich auskennen.

8. Trage dazu bei den Inhalt anderer Blogger zu verbessern

Erstelle einen Inhalt, der den Inhalt deines Influencers verbessert und aufwertet. Du kannst z.B. passend zum Thema Statistiken, Grafiken oder Beweise erstellen. Durch das zur Verfügung stellen von wichtigen Informationen, besteht eine gute Chance, dass auf deinen Artikel verlinkt wird.

9. Baue eine Social-Community in deiner Nische auf

Wenn du aktiv und mit wertvollen Inhalten in einer Online Community in deiner Branche tätig bist, wirst du nicht nur einige gute Backlinks abstauben, sondern bleibst immer am neusten Stand. So kannst du dich leicht mit interessanten Leuten vernetzen, die deine Leidenschaft teilen.

10. Erstelle aussagekräftige Infografiken

Bilder sagen mehr als 1000 Worte und genau so ist das auch in der Online-Welt. Hübsche deine Blogbeiträge mit einfachen aber sehr aussagekräftigen Infografiken auf, denn Bilder werden viel eher geteilt, als Texte. 

Backlinks wirst du hauptsächlich von anderen Bloggern bekommen. Diese suchen im Internet nach weiterführenden Informationen für ihre eigenen Blogbeiträge und werden eine gute Infografik viel eher einbetten, als eine Seite voll mit Text, denn das Bild lockert den ganzen Text auf und verbildlicht dem Leser die Hauptpunkte des Artikels.

Fazit zu den Tipps für mehr Backlinks

Wie du siehst, Backlinks auf natürliche Weise zu bekommen ist keine Hexerei und entspringt einer Art von Kommunikation, die mehr auf das Menschliche und weniger auf die Technik setzt. Da es auch im Sinne von Google ist, sorgen solche Backlinks für besseres Ranking.

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