Wenn du gerne und interessant über Dinge schreibst, die für andere auch interessant sind, kannst du mit der Zeit deinen Blog monetarisieren. Dabei sind Einkünfte aus unterschiedlichen Quellen gemeint, wie aus Werbung, Affiliate-Produkten oder aus eigenen Werken.

Auch Unternehmen jeder Größe haben schon längst die Vorteile eines Blogs erkannt. Tatsächlich erhalten Unternehmen, die bloggen, 97 Prozent mehr Links zu ihrer Webseite als diejenigen, die nicht bloggen. Um im Internet gefunden zu werden reicht es nicht aus eine Webseite aufzusetzen. Ein guter Blog stellt eine Möglichkeit dar, sich von der Masse abzuheben.

Was kann also deinem Unternehmen ein Blog bringen?

  • Du kannst dich bzw. dein Unternehmen als Experte auf einem Gebiet positionieren.
  • Durch das permanente Aktualisieren wird Google auf die Inhalte aufmerksam und lockt Besucher auf die Webseite. Dadurch wird dein Unternehmen bekannter und wird häufiger im Internet zu finden sein.
  • Deine Webseite wird lebendiger! Du kannst durch die Kommentarfunktion in Dialog mit deinen Interessenten treten.

Man kann sagen, dass sich Bloggen auf jeden Fall auszahlt! Es ist eine der effektivsten und einflussreichsten Methoden, um mit einem großen Publikum über das World Wide Web zu kommunizieren.

Und es war auch noch nie so einfach wie heute, einen neuen Blog aufzusetzen. Mit WordPress z.B. ist ein solcher in minutenschnelle eingerichtet. Viele legen aber gleich los und vergessen, dass es da noch ein paar Dinge zu berücksichtigen gibt.

Dabei werden leider immer wieder die gleichen Fehler begangen. In diesem Artikel wirst du die häufigsten Fehler, die Blogger beim Einrichten eines WordPress-Blogs begehen, erfahren.

1. „Vergessen“ zu sichern

Es kann alles Mögliche sein: bei Aktualisierungen verschwindet ein Teil des Blogs, versehentlich löschst du etwas, was du eigentlich brauchst, Hacker knacken deine Webseite etc… Wenn deine Webseite gesichert ist, ist es halb so schlimm, sie kann in den letzten zwischengespeicherten Zustand zurückversetzt werden. Glaube mir, es wird dir viele Kopfschmerzen sparen.

Ohne Backup musst du die Reparaturen manuell durchführen, was unglaublich zeitaufwendig und vielleicht gar nicht möglich ist.

WordPress-Plugins unterstützen dich dabei und erstellen regelmäßig ein Backup deiner Webseite. Jedoch auch sie können abstürzen und versagen. Für ein Höchstmaß an Sicherheit wird empfohlen, Webseiten manuell zu sichern und Plugins als zusätzliche Strategie zu verwenden.

2. „Admin“ als deinen Benutzernamen verwenden

Bei der Erstellung einer neuen WordPress-Webseite lautet der Standardbenutzername immer „admin“. Benutzer behalten leider häufig diesen Benutzernamen. Das wissen aber die Hacker und nutzen dieses Wissen aus.

Die Bezeichnung „admin“ oder „Administrator“ sollte also schleunigst geändert werden, falls es nicht bereits während der Installation erfolgt ist. Nachträglich geht es auch: Erstelle direkt nach der Installation einen neuen Administrator-Benutzer. Logge dich mit diesem ein und lösche den Standard-Benutzer „admin“. Man kann sogar die User-ID in der Datenbank entsprechend anpassen, da dem Erst-Administrator entsprechend „1“ als User-ID zugewiesen wird, was einem Hacker unabhängig von der Wahl der Bezeichnung ebenfalls in die Karten spielt.

Muss man noch andere Benutzer erstellen, sollte man den Status des Administrators möglichst vermeiden. Es gibt auch entsprechende Plugins (wie Members), die helfen die Rollen mit angepassten Benutzerrechten zu erstellen.

Mehr Tipps zu Sicherheit deiner Webseite erfährst du in meinem Artikel: „9 Tipps für die Sicherheit von WordPress-Webseiten“.

3. Standard-Permalink-Struktur beibehalten

Permalinks sind die Adressen, die in der Suchleiste des Webbrowsers angezeigt werden, wenn man eine bestimmte Webseite im Internet besucht. Standardmäßig sehen sie bei WordPress so aus: https://www.DeinSeite.com/?p=123

Obwohl sie funktionell sind, sind diese Links nicht ideal und tragen nicht dazu bei, das SEO deiner Webseite zu unterstützen. Sie gibt dem Benutzer auch keinerlei Auskunft über den Inhalt, der sich hinter dem Link versteckt. Also, was sollst du tun? Die Permalinks einstellen! Wie man es richtig macht erfährst du in meinem Blogartikel: „Warum WordPress Permalinks wichtig sind“.

4. Auswählen eines schönen, aber nicht richtig funktionierenden Designs

Es gibt tausende von WordPress Templates – für jede Nische und Branche. Sie funktionieren aber leider nicht alle einwandfrei. Daher ist es wichtig, die Bewertungen aller Themes, die du in Betracht ziehst, zu überprüfen und darauf zu achten, ob Hilfe dazu angeboten wird.

Gutes Webdesign soll nicht nur eine Augenweide sein, sondern vor allem klar strukturiert und einfach zu bedienen sein. Der Besucher muss zu jeder Zeit wissen, wo er sich gerade aufhält, wie er zurück kommt und andere Seiten der Webseite öffnen kann. Er soll geführt werden, die Verlinkung muss sinnvoll sein und einwandfrei in allen Browsern und auf allen Betriebssystemen funktionieren. Mehr dazu in meinem Blogbeitrag: „7 Gründe für ein gutes Webdesign“.

Möchtest du sicher sein, dass du ein hochwertiges WordPress-Theme von einem renommierten Designer kaufst? Einige Tipps dazu findest du in den folgenden Blogartikeln:

5. Kein responsives Design

Das Responsive Design macht deine Webseite benutzerfreundlich für alle Geräte – von Mobiltelefonen über Tablets bis hin zu Laptops und PCs. Da heutzutage immer mehr Menschen das Internet am Handy nutzen, ist ein anpassbares Design ein Muss. Und das ist nicht alles – eine solche Webseite, die sich dem Endgerät nicht korrekt anpasst, wird auch von Google bestraft. Und das bedeutet eins – du hast weniger Besucher auf deiner Webseite und dein Umsatz leidet darunter!

In einer aktuellen Studie von Econsultancy verzeichneten 68 Prozent der Unternehmen, nach Umstellung auf ein Responsive Design einen Umsatzanstieg.

Bist du nicht sicher, ob deine Webseite den Anforderungen von Google hinsichtlich Freundlichkeit und Design für Mobiltelefone entspricht? Du kannst es ganz einfach und schnell hier testen.

Mein Fazit zu den 5 häufigsten Fehlern

Durch die Vermeidung dieser häufigen Fehltritte und die Nutzung der verfügbaren Ressourcen kannst du die Qualität und Sicherheit deines WordPress Blogs immer weiter verbessern. Auf lange Sicht sparst du viel Zeit, Nerven und in vielen Fällen auch Geld, da sich Anpassung im Nachhinein oft sehr aufwendig gestalten.

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