Bevor wir auf die Frage eingehen, was eine gute Domain auszeichnet, klären wir kurz ab, was eine Domain überhaupt ist: du kannst dir eine Domain wie eine einmalige und einzigartige Adresse im Internet vorstellen, über die man eine Webseite erreichen kann. Ein Beispiel dafür ist „deinWunschname.de“ oder „videokurse.tv“. Also eigentlich ganz einfach und schnell erklärt.

Beachte diese fünf Punkte bei der Domainwahl

Die Domain nimmt neben der Webseite einen sehr hohen Stellenwert ein. Sie muss einfach und doch aussagekräftig, sowie leicht merkbar sein. Beachte die folgenden fünf Tipps, um oft gemachte Fehler zu vermeiden und eine gute Domain zu finden:

1. Kurz und knackig

Kurze Domains sind leicht zu merken, wirken auf Webseiten-Besucher vertrauenswürdiger und seriöser. Das Weitersagen und Teilen einer kurzen Domain ist einfach, was wiederum zu mehr Besuchern führt. Außerdem kann man einen kurzen Namen sehr gut branden (=vermarkten).

Sieht man sich die Domains der bekanntesten Webseiten an, merkt man schnell, dass fast alle Domains unter zehn Zeichen lang sind. Ich empfehle dir eine Domain zu wählen, die zwischen fünf und maximal vierzehn Zeichen lang ist. Wenn deine Firma hauptsächlich im echten Leben Kunden generiert, sollte deine Domain im besten Falle ausschließlich aus deinem Firmennamen bestehen.

2. Gute Domain = unkompliziert

Was bringt dir eine Domain, wenn sie nicht leicht merkbar ist? Es macht einen Unterschied, ob die Adresse der Webseite jwmyij.com oder twitter.com lautet, da wirst du mir wahrscheinlich Recht geben. Während man „twitter“ normal aussprechen und meist fehlerfrei abtippen kann, tut man sich bei „jwmyij“ ziemlich schwer. Beachte bei der Wahl einer guten Domain stets, dass die Leute dich weiterempfehlen werden und die Domain deshalb so einfach wie möglich sein sollte!

3. Umlaute und Bindestriche

Wenn du einen Firmennamen mit einem Umlaut hast, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als den Namen deines Unternehmens als Domain zu wählen. Solltest du jedoch auf der Suche nach einem neuen Domainnamen sein, lege ich dir nahe keine Umlaute zu verwenden.

Stelle dir folgendes Szenario vor: Du bist Besitzer einer Wäscherei und möchtest eine Webseite anlegen. Du wählst die Domain wäscherei-ringa.de. Nun wirst du immer bekannter und jemand möchte einem Freund von deinem tollen Service und der genialen Webseite erzählen. Er sagt ihm am Telefon, er solle auf wäscherei-ringa.de gehen.

Sein Freund hat nun die Qual der Wahl, denn es gibt mehrere Möglichkeiten die Domain ins Suchfeld einzugeben:

  • wäscherei-ringa.de
  • wäschereiringa.de
  • waescherei-ringa.de
  • waeschereiringa.de

Wenn dir, wie in diesem Fall, nichts anderes übrig bleibt, solltest du alle vier Domains anmelden und dich für eine der vier Domains als Hauptdomain entscheiden. Für die anderen drei Domains richtest du einfach eine Weiterleitung ein, damit du alle potentiellen Kunden abfängst.

Wie du gesehen hast, stellt ein Bindestrich das selbe Problem dar. Wenn du eine Domain mit einem Bindestrich hast, solltest du auch die Domain ohne Bindestrich anmelden, damit du auch hier die Besucher erreichst, die sich für die „falsche“ Schreibweise entscheiden.

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4. Die richtige Endung

Seit einigen Jahren gibt es neben den üblichen Domain-Endungen, wie z.B. .de, .at, .com und .info, weitere neue Endungen, wie .shop, .media, .life, usw…

Wenn du eine neue Domain anmeldest, melde keinesfalls eine Adresse mit einer neuen Endung an. Weder das Internet, noch die Menschen sind dafür bereit!

Das beste Beispiel dafür ist mein Geschäftspartner. Bevor wir uns zu einer Werbeagentur zusammenschlossen, führte jeder sein eigenes Unternehmen. Während ich mich für einen einfachen Namen und eine einfache Domain entschied (magisdesign.at), meinte mein jetziger Geschäftspartner, dass eine neue Domain für sein Unternehmen sinnvoll sei: myclever.media

Auf den ersten Blick mag das keine blöde Idee sein. Es sieht gut und kompakt aus und fällt auf. Wo jedoch das Problem liegt: bei der Eingabe der Domain ohne www gab es damals das Problem, dass man nicht auf die Webseite geleitet wurde, sondern direkt in die Google Suche. Außerdem waren und sind die Menschen noch nicht bereit für neue Änderungen. Jedes Mal, wenn er jemandem am Telefon seine Email-Adresse ansagte, fragte die Person am anderen Ende der Leitung: „.com? .at? .de?“. Bei fast jedem Telefonat war das der Fall und das nimmt viel Zeit in Anspruch das zu erklären.

Sieht man sich die Suchergebnisse auf Google an, sieht man in den Top-Platzierungen kaum eine Domain mit einer neuen Endung.

Für eine gute Domain empfehle ich dir also nur folgende Domainendungen:

  • .com (du solltest immer die .com Domain besitzen, da diese international anwendbar ist)
  • .at (wenn du ein österr. Unternehmen hast, welches nur in Österreich tätig ist)
  • .de, .ch (.de für Deutschland und .ch für die Schweiz)
  • .net, .info (wenn du nur online tätig bist)

„Aber Ali! Du hast ja auch eine .tv Domain?!“ – Das ist richtig! Jedoch spiele ich hier mit einer Wortzusammensetzung, denn das Wort TV kennt jeder. Außerdem ist die Endung TV bereits weit verbreitet und nichts neues für den Internetuser.

5. Die kürzeste Beschreibung der Welt

Zu guter Letzt kommt eigentlich der wichtigste Punkt auf der Suche nach einer guten Domain: sie muss aussagekräftig sein. Beim Lesen oder Hören der Domain sollte man wissen, worum es auf der Webseite überhaupt geht. Das beste Beispiel: videokurse.tv! Wenn du diese Domain gesehen hast, warst du dir ziemlich sicher, dass das kein Onlineshop für Früchte aus Thailand ist, sondern eine Plattform, wo höchstwahrscheinlich Videokurse angeboten werden.

Da sich diese Webseite rund um das Thema WordPress dreht, wäre die Domain wordpress-kurse.com sicher die bessere Wahl, jedoch ist WordPress ein geschützter Name und darf nicht in der Domain verwendet werden.

Im Nachhinein bin ich froh über die Domain videokurse.tv, da ich mich nun nicht unbedingt nur auf WordPress konzentrieren muss. Außerdem suchen viele Leute nicht direkt nach WordPress Kursen, sondern nach Videokursen, die das Thema Webseiten erstellen und vermarkten bearbeiten.

Doch nun zurück zu dir: überlege dir einen guten, kurzen und prägnanten Domainnamen, der das wieder spiegelt, was deine Webseite anbietet.

Ein letzter guter Tipp für eine gute Domain…

Spielt sich alles auf deiner Webseite hauptsächlich online ab, empfehle ich dir einen Domainnamen zu nehmen, der das „beste“ Keyword enthält, da du dann bei Suchmaschinen einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz hast. Wie du eine Keyword-Recherche durchführst, zeige ich dir hier: Zur Keyword-Recherche

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