Sobald du deine Webseite eingerichtet und mit dem Erstellen von Inhalten begonnen hast, werden Herausforderungen und Probleme auf dich zukommen. Garantiert! Hier sind einige WordPress Tipps, die dir helfen könnten.

Unerwünschte Textformatierungen in WordPress entfernen

Beim Schreiben von neuen Beiträgen in WordPress wirst du manchmal auch Texte aus einer Office-Anwendung wie Word, Open Office oder von einer anderen Webseite, einfügen wollen. Oft passt dann die Schrift oder andere Formatierung nicht mehr. Wie kannst du dann nur den Text ohne Formatierung übernehmen? In dem Fall stehen dir drei Möglichkeiten zu Verfügung:

1. Vorher den Text in einen Texteditor einfügen

Es handelt sich dabei um ein ganz einfacher Texteditor, der in jedem Betriebssystem zu Verfügung steht, wie Notepad oder TextEdit.

2. Kurz in den Texteditor von WordPress wechseln

Genau wie in dem vorherigen Tipp – nur direkt im WordPress. Kopiere den gewünschten Text, öffne dann das Fenster zum Schreiben eines neuen Beitrags im WordPress-Admin und füge ihn im Texteditor-Modus ein. Danach erscheint der Text auch Visuell ohne Formatierung.

3. T-Knopf im visuellen Editor aktivieren

Wie vorher, kopiere den gewünschten Text, öffne dann das Fenster zum Schreiben eines neuen Beitrags im WordPress-Admin. In der Symbolleiste befindet sich ein Symbol mit dem „T“ („Als Text einfügen“). Wenn man darauf klickt öffnet sich ein Dialogfeld, in das du den Text aus der Zwischenablage einfügst. Per Klick auf „Einfügen“ wird er dann ohne fremde Schriftformate übernommen.

Es ist Geschmacksache, welche der drei Möglichkeiten man nutzt.

Inhalte in WordPress schützen

Es geht hier darum, dass man ausgesuchte Inhalte im WordPress Blog nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich macht. Um das zu erreichen, hast du in WordPress verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Passwortschutz

WordPress bietet die Möglichkeit, Seiten oder Beiträge mit einem Passwortschutz zu versehen. Klicke in der Box „Veröffentlichen“ auf den Link „Bearbeiten“ nach „Sichtbarkeit: Öffentlich“

Danach öffnet sich ein Menü, in dem du durch anhaken von „Passwortgeschützt“ ein Passwort für diese Seite vergeben kannst.

Diese Methode hat den Vorteil, dass kein Plugin dafür notwendig ist und die Einrichtung sehr einfach ist. Anderseits hält sich ihre Sicherheit in Grenzen. Der einfache Passwortschutz eignet sich gut für Inhalte, die man zwar nicht öffentlich zeigen möchte, bei denen es aber nicht so schlimm ist, wenn der Passwort weitergegeben wird und Dritte auf die Inhalte Zugriff bekommen (z.B. Freebies, die im Rahmen einer Newsletter-Anmeldung angeboten werden oder Webinar- Mitschnitte, die den angemeldeten Webinar -Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden). Wenn dir aber viel daran liegt, die ausgewählte Inhalte vor den Unbefugten zu schützen, solltest du eine andere Methode wählen.

2. Page Security & Membership

Page Security & Membership ist ein kostenfreies Plugin und bietet die Möglichkeit, den Zugang auf Inhalte einzuschränken.

Du kannst frei entscheiden ob du die gesamte Website schützen willst oder nur ausgewählte Inhalte, ob Inhalte für alle eingeloggten Besucher freigeschaltet werden sollen, du hast die Möglichkeit Gruppen einzurichten und Benutzer diesen Gruppen zuzuordnen. So können Zugriffsrechte sehr individuell vergeben werden.

Das Plugin schützt Seiten und Beiträge, aber auch Kategorien und Schlagworte. Wird eine Kategorie geschützt dann sind alle Beiträge dieser Kategorie automatisch nur für die freigeschaltete Benutzergruppe sichtbar. Das Plugin eignet sich gut für kleinere Membership -Bereiche. Je mehr Daten, desto umständlicher die Einstellung.

3. Digimember

Digimember ist zwar kostepflichtig, aber seinen Preis wert. Es ermöglicht Automatisierte Anmeldeprozesse, individuelle Mailtexte an die Mitglieder zur Übermittlung der Zugangsdaten, zeitgesteuerte Freischaltung der Inhalte, Verknüpfung mit dem Newsletter-Verteiler etc.

Es kommt also immer darauf an, was man konkret vorhat und in welchem Maße eine Automatisierung erwünscht oder erforderlich ist.

Zeige Bilder in Zeilen und Spalten

Wenn du in deinem WordPress-Blog mehrere Bilder hinzufügst, werden diese normalerweise nebeneinander oder übereinander angezeigt. Das sieht nicht gut aus und verursacht, dass Benutzer, besonders auf Handys viel scrollen müssen, um alle Bilder zu sehen.

Um es schöner und benutzerfreundlicher zu gestallten, kann man ein Plugin benutzen, muss man aber nicht. Du kannst Fotos hochladen und sie in einem Raster anzeigen. Dafür wählst du bei „Medien hinzufügen“ die Option „Galerie erstellen“.

Und dann wählst du aus, wie die Galerie angezeigt werden soll. Mit dem Klick auf „Galerie einfügen“ bestätigst du deine Angaben.

Diese Möglichkeit ist leicht durchzuführen, es kann aber sein, dass dir dabei bestimmte Funktionen fehlen, zum Beispiel, wenn du einen Fotografie-Blog oder Ähnliches betreibst. In dem Fall kannst du ein Galerie Plugin nehmen wie Envira Gallery.

Benutzern erlauben, Kommentare zu abonnieren

Damit ein Nutzer zusätzliche Kommentare zu deinem Beitrag sehen kann, nachdem er einen eigenen Eintrag hinterlassen hat, müsste er normalerweise dieselbe Blogpost-Seite erneut aufrufen. Du kannst ihm jedoch erleichtern, indem du ihm die Option zum Abonnieren von Kommentaren anbietest. Sollte jemand zu dem gleichen Beitrag einen Kommentar schreiben, wird er per E-Mail benachrichtigt.

Du kannst es in deinen Theme-Einstellungen einstellen, falls diese Option angeboten wird, sonst kannst du ein Plugin wie Subscribe to Comments Reloaded verwenden, das diese Funktion zu jedem Beitrag auf deiner Webseite hinzufügt. Dies verbessert die Benutzererfahrung und bringt dir mehr Seitenbesuche.

Auszüge im RSS-Feed anzeigen

Standardmäßig zeigt dein RSS-Feed den Abonnenten ganze Artikel an. Es ist nicht so vorteilhaft, weil es einerseits das Besuchen der Webseite überflüssig macht, anderseits ermöglicht es auch Content-Scraper, deinen gesamten Artikel zu kopieren, ohne deine Webseite tatsächlich besucht zu haben.

Um dies zu beheben, gehe zu den Einstellungen > Lesen und scrolle nach unten. „Zeige im Newsfeed“, wähle Kurzfassung statt Volltext und drücke die Schaltfläche „Änderungen speichern“.

Verwende eine benutzerdefinierte Startseite

Standardmäßig zeigt WordPress deine neuesten Beiträge auf der Startseite deiner Homepage an. Du kannst aber eine beliebige Seite zur Startseite erklären. Genauso geht es, wenn es sich um die Blog-Seite handelt, also dort, wo die Blogbeiträge veröffentlicht werden.

Gehe nun auf Einstellungen > Lesen in deinem WordPress-Admin und unter „Deine Startseite zeigt“ und wechsle zu „Eine statische Seite“. Danach kannst du die Seiten für die Startseite und für den Blog festlegen.

Weiterführende oder ähnliche Inhalte anzeigen

Nichts funktioniert besser, als Links, die im Inhalt eines Artikels auf weiterführende Informationen verweisen. Diese Links funktionieren immer besser, als Linklisten in der Sidebar oder am Ende des Artikels. Trotzdem macht es Sinn diese zweitbeste Möglichkeit zu nutzen, nach dem Artikel Zusatzinformationen zu geben und mit Hilfe des Plugins Related Posts auf ähnliche Inhalte zu verweisen.

Es gibt noch eine ganze Menge von Hacks, Plugins und Tipps zum Anpassen deines WordPress-Inhalts. Verwende diese, um dein Content toll aussehen zu lassen und sich von anderen Webseiten abzuheben.

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