Wofür muss man Bilder optimieren und was versteht man darunter? Was muss man bei der Bildoptimierung beachten? Gibt es hilfreiche Tools, die man nutzen kann?

In diesem Tutorial möchte ich dir ein paar grundlegende Informationen darüber geben, wie sich Bilder auf deine Webseite und die Suchergebnisse bei Google und Co. auswirken. Außerdem zeige ich dir, wie du deine Bilder zuschneidest, komprimierst und im Anschluss für Suchmaschinen optimierst. 

Bilder optimieren – Zwei wichtige Punkte

Es gibt zwei Arten von Bild-Optimierungen, die man durchführen kann:

  • Richtiger Bildtyp und Dateigröße
  • SEO-Optimierung

1. Richtiger Bildtyp und Dateigröße

In der Computer-Welt gibt es unterschiedliche Bild-Dateitypen. Die bekanntesten und am meisten verwendeten Endungen sind .jpg, .png, und .gif – Je nachdem was auf deinem Bild sichtbar ist, gibt es einen Dateityp, der genau dafür gedacht ist. Sehen wir uns das Mal an:

Bilddatei JPG

JPG wird hauptsächlich für Fotos und Bilder mit vielen Farben eingesetzt. Ungeeignet ist JPG für Texte und harte Farbübergänge. Außerdem gibt es hier keinen Alphakanal, was einen transparenten Hintergrund unmöglich macht.

Bilddatei PNG

Im Gegenteil zu JPG hat PNG einen Alphakanal und ermöglicht es Bilder auch mit transparentem Hintergrund abzuspeichern. Außerdem wird PNG verwendet, wenn man wenige Farben im Bild hat. 

Bilddatei GIF

Die GIF Datei unterstützt nur 256 Farben, wodurch ein Bild in GIF nur einfache Illustrationen sein sollten. Der Vorteil von GIF Bildern: sie sind von der Dateigröße her klein und können animiert werden.

Wie du siehst hat jeder Bildtyp seine bestimmten Funktionen. Für deine WordPress Webseite empfehle ich dir Fotos und Bilder stets in JPG abzuspeichern. Hast du einfache Grafiken, Infografiken, Folien, o.ä. oder du benötigst einen transparenten Hintergrund, speichere diese in PNG ab. Brauchst du eine Illustration, die man animieren kann, ist GIF der perfekte Dateityp.

Doch warum ist der richtige Dateityp so wichtig? Ganz einfach: Je nach Bild variiert die Dateigröße und Bildqualität extrem. Speicherst du das selbe Foto einmal im Format JPG und ein Mal in PNG, wirst du merken, dass die PNG Datei um einiges größer ist, als die JPG Datei. 

Wenn du hingegen ein Foto in GIF abspeicherst, wirst du merken, dass das Bild etwas grobkörnig ist.

Wähle die richtige Bildgröße

Nimmst du ein Foto mit einer Spiegelreflex Kamera auf, wirst du extrem große Bilddateien haben, denn die Kameras speichern Bilder in sehr hoher Auflösung ab. Das Problem ist jedoch, dass du die Bilder in der Qualität auf einer normalen WordPress Webseite nicht benötigst, im Gegenteil. Große Bilddateien brauchen länger, um geladen zu werden und das geht auf die Ladezeit deiner Webseite. Das ist schlecht für deine Besucher und noch schlechter für deine Suchergebnisse bei Suchmaschinen.

Du musst deine Fotos also verkleinern! Während die Originalgröße in etwa 6000 x 4500 px beträgt, benötigst du auf einer normalen Webseite in den meisten Fällen eine maximale Größe von 1200 x 800 px (Der zweite Wert, die Höhe, ist eigentlich irrelevant. Es geht hauptsächlich um den ersten Wert, die Breite des Bildes).

Wenn du dich mit Bildbearbeitung nicht auskennst, gibt es ein kostenloses Programm, mit dem du ganz einfach Bilder verkleinern kann: Photoscape für Windows oder Photoscape für Mac.

Wie du die Bilder nun verkleinern kannst, siehst du oben im Video!

Dateigröße deiner Bilder optimieren

Bevor du das Bild nun auf deine WordPress Webseite hochladen kannst, musst du es noch komprimieren. Und zwar gehst du dafür einfach auf tinypng.com und ladest das gerade bearbeitete Bild hoch. 

Diese Webseite komprimiert dein Bild um bis zu 90% mit (fast) keinem Qualitätsverlust. Wenn du wirklich sehr hoch auflösende Bilder brauchst, solltest du sie nicht komprimieren. Für Webseiten reicht die komprimierte Version jedoch vollkommen aus!

Sobald die Komprimierung fertiggestellt ist, kannst du das Bild herunterladen und im Anschluss auf deine Webseite hochladen.

2. SEO Optimierung deiner Bilder

Beim Hochladen von Bildern auf deine WordPress Webseite ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass es neben dem Bild vier Text-Felder gibt, die man ausfüllen kann. Genau diese Felder sehen wir uns jetzt genauer an, denn hier kannst du dein Bild für Suchmaschinen optimieren.

Du musst dir vorstellen, dass Google Bilder (noch) nicht richtig lesen kann. Aus dem Grund muss man das Bild mit verschiedenen Attributen versehen, damit Google und andere Suchmaschinen das Bild verstehen und dementsprechend einordnen können.

Titel

Der Titel deines Bildes ist sehr wichtig, denn dieser ist als erstes sichtbar. Achte darauf, dass dein gewünschtes Keyword, mit dem du gefunden werden möchtest, im Titel vorkommt – am besten ganz am Anfang.

Beschriftung

Die Beschriftung hat keinen direkten Einfluss auf deine Suchergebnisse. Es gibt viele WordPress Templates, die diese Beschriftung unter dem Bild auf deiner Webseite anzeigen. Das wird oft für Copyright Informationen verwendet. Für die SEO-Optimierung deiner Bilder hat das aber keinen direkten Einfluss.

Alternativtext

Der Alternativtext wird angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann, weil du es beispielsweise von deinem Server gelöscht hast, es aber noch nicht aus dem Blogbeitrag herausgenommen hast. Dieser ist sehr wichtig, da Google es nicht gerne sieht, wenn auf Webseiten Bilder ohne Alternativtexte eingebunden werden. Dieses solltest du also immer vergeben. In diesem Feld fügst du einfach nur ein, was auf dem Bild zu sehen ist. In unserem Fall wäre das: „3 Palmen am Strand“.

Beschreibung

In der Beschreibung kannst du dich austoben. Erkläre dem Betrachter genauer, worum es in diesem Bild geht und vergesse nicht Keywords zu verwenden! In unserem Fall könntest du so etwas schreiben wie: „3 Palmen am Strand auf der thailändische Insel Ko Pha-ngan.“

Es macht durchaus Sinn die Felder auszufüllen! Wie du vielleicht weißt, bietet Google mehrere Arten von Suchen an: die normale Google Suche kennst du bestimmt. Dann gibt es aber auch noch die „Bilder Suche“, wo du zu jedem Thema relevante Bilder finden kannst. Und genau darum geht es bei der Suchmaschinen-Optimierung deiner Bilder, denn Ziel ist es hier ebenfalls in den Top-Ergebnissen zu erscheinen.

Ein weiterer Tipp: Bevor du deine die Bilder hochlädst, ändere den Dateinamen. Für Suchmaschinen ist es besser, wenn die Datei „Palmen-Ko-Pha-ngan.jpg“ heißt, statt „DESC1001.jpg“.

Fazit zum Bilder optimieren

Am Anfang ist es noch ein wenig kompliziert, wenn man sich noch nicht so gut auskennt. Dennoch empfehle ich dir das dringend in deinen Blogger-Alltag anzuwenden, denn dadurch wird deine Webseite beliebter – bei deinen Besuchern und den Suchmaschinen.

Innerhalb kürzester Zeit sitzt jeder Handgriff und du brauchst maximal 1-2 Minuten für das Bild. Investiere die Zeit – es zahlt sich auf alle Fälle aus!

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