Du schreibst gerne und möchtest dein Wissen oder Erfahrungen mit dem Rest der Welt teilen? Du träumst davon einen Blog zu starten. Vielleicht hast du Mal davon gehört, dass sich mit Bloggen auch Geld verdienen lässt?

Es gibt jedoch Millionen von Blogs im Internet, die meisten mittelmäßig oder einfach nur schlecht. Du müsstest dich also von der Masse abheben. Du müsstest bekannt werden. In diesem Artikel erfährst du, was auf dich zukommt, falls du diese Ziele erreichen möchtest.

1. Einer Linie treu bleiben

Ein Kuddelmuddel mögen die Leute nicht. Sie interessieren sich für bestimmte Inhalte und wollen das, was sie suchen, auch tatsächlich finden. Müssen sie sich zuerst mal durch einen unübersichtlichen Blog durchkämpfen, wird ihnen die Lust dafür schnell vergehen.

Um deinen Blog zu starten brauchst du also ein Konzept – und zwar ein gutes. Du sollst dir diese Fragen beantworten:

  • In welcher Nische will ich aktiv werden, was ist mein Thema?
  • Hat mein Thema genug Potenzial? (Gibt es genug Interessenten?)
  • Wieviel Konkurrenz gibt es?
  • Bin ich bereit mich auf diesem Gebiet weiter zu bilden, um mich zum Experten zu entwickeln?
  • Wie soll sich mein Blog von anderen unterscheiden?
  • Welchen Nutzen kann ich meinen Lesern bieten?

Wenn du dich für ein Thema entschieden hast, sollst du auch dabei bleiben. Schreibst du beispielsweise über vegane Küche, mische nicht andere Dinge dazu. Hier heißt „weniger ist mehr“. Wenn du über alles mögliche berichtest, weckst du den Eindruck dich nicht wirklich auszukennen.

2. Die notwendige Technik erlernen

Es gibt dutzende Plattformen für Blogger, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Du kannst dich natürlich informieren und einiges ausprobieren. Wir empfehlen ganz klar WordPress. Es ist einfach zu installieren, zu verwenden und zu warten. Bei der riesigen WordPress Community findet man schnell Antworten auf jegliche Fragen. Es gibt Unmengen von Installations- und Verwendungsanleitungen. Aber eine Sache muss dir klar sein: ohne dich mit Technik auseinanderzusetzen geht es nicht. Außer natürlich, dass jemand für dich diese Themen erledigt, was auf Dauer ziemlich teuer sein kann. Egal wofür du dich entscheidest, wirst du dich mit folgenden Dingen auseinandersetzen müssen:

  • Welcher Hostinganbieter ist der richtige für mich?
  • Wie soll meine Domain heißen?
  • Wie installiere ich meinen Blog?
  • Welche Plugins brauche ich und wie kann ich sie installieren?
  • Welches Thema ist das richtige für meine Inhalte und wo kann ich es finden?
  • Wie schreibe ich Blogbeiträge, lege Seiten, Menüs und Kategorien an?
  • Welche Seiten meines Blogs sind gesetzlich vorgeschrieben?
  • Wie schütze ich mich vor Hackern?
  • Wie kann ich die Technik immer aktuell halten?
  • Wer kann mir helfen, wenn etwas schief läuft?
  • Wie gestallte ich meinen Blog nach meinem Geschmack?
  • Wie gebe ich ein Newsletter aus und bringe ihn an den Leser?
  • Was ist ein Follow-Up Autoresponder und welcher Anbieter ist der richtige für mich?
  • Wie setze ich Marketingmaßnahmen um, um meinen Blog bekannter zu machen?
  • Was ist Suchmaschinen-Optimierung?
  • Wie verbinde ich meinen Blog mit Sozialen Medien?
  • und viele mehr...

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3. Einzigartigkeit, oder wie du dich von der Masse abhebst

Hier sind zwei wichtige Punkte zu beachten:

1. Einzigartiger Content

Es hilft nichts, wenn dein Content (Informationsinhalt) für den Eimer ist. Du kannst die schönsten Fotos haben, das großartigste Design, das beste Logo. Ohne Inhalte, die die Leser wertvoll finden, überlebt kein Blog. Also gib Gas! Lesen, recherchieren, vergleichen, lernen und noch einmal lesen. Das ist deine nächste Zukunft als Blogger.

2. Grafik

Du kannst dich durch viele Faktoren unterscheiden, die das Aussehen deiner Webseite betreffen: einzigartiges Design, Logo, Slogan, Farben, Schriften, Aufbau. Es muss nicht einmal ein teurer Grafikdesigner her. Du kannst zuerst mal eine entsprechende Designvorlage für deine Webseite (Template) finden und mit einem kostenlosen Programm wie Canva die entsprechenden Bilder selbst entwickeln.

4. Artikel schreiben

Schreibe zuerst ein paar Artikel, bevor du deinen Blog öffentlich machst. Du brauchst von Anfang an ein bisschen Inhalt in deinem Blog. Ein Beispiel wäre einige sachliche, ausführliche Grundlagenartikel, zu denen du später deine anderen Inhalte verlinken kannst. Danach musst du Content in regelmäßigen Abständen veröffentlichen, um deinen Blog am Leben zu halten.

5. Geld verdienen

Blog starten und Geld verdienen? Schreibe deinen Blog so gut wie du nur kannst, recherchiere gründlich die Themen, die du behandelst, liefere deinen Lesern wertvollen Content. Konzentriere dich auf die Qualität und Relevanz deiner Inhalte. Um Geld zu verdienen brauchst du Besucher, am besten solche, die immer wieder kommen und Vertrauen in dein Wissen und Können haben. Dann wirst du ihnen ohne Probleme Produkte verkaufen können. Es wird aber dauern. Du musst Geduld haben.

6. Etabliere dich zum Experten

Theoretisch könntest du dich in vielen Bereichen zu einem Experten machen. Es ist mit viel Lernzeit verbunden. Praktisch geht es nur dann, wenn dich eine Thematik persönlich anspricht. Deine Artikel sollten deine Leidenschaft und dein Wissen widerspiegeln. Es soll dir am Herzen liegen. Mit dem, was dich nicht wirklich interessiert, wirst du dich über längere Zeit nicht beschäftigen wollen. Deine Leser müssen das spüren und das Gefühl haben, dass du weißt wovon du sprichst. Dafür solltest du relevanten und hochwertigen Inhalt liefern. Also ist Weiterbildung umumgänglich, auch wenn du dich mit deinem Thema auskennst.

7. Suchmaschinen-Optimierung

Du willst gefunden werden, also musst du dich mit Suchmaschinenoptimierung befassen. Einfach ausgedrückt heißt das, dass Suchmaschinen, wie Google, bei bestimmten Suchanfragen deine Webseite weit oben anzeigen soll. Am besten vor den Webseiten deiner Konkurrenz. Um dich bei Suchmaschinen bekannt zu machen, solltest du dich mit dieser Materie auseinandersetzen. Auch hier muss man am Hut bleiben, weil sich die Regeln ständig ändern.

8. Soziale Netzwerke

Du willst, dass sich deine Kreationen wie ein Lauffeuer verbreiten? Heutzutage ist die beste Zeit dafür! Nutze soziale Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter & Co! Vor allem am Anfang. Die besten Blogbeiträge bringen nichts, wenn niemand von ihrer Existenz weiß.

Zeit deinen Blog zu starten – oder doch nicht?

Also, wie schaut es aus? Bist du bereit das alles (und noch viel mehr) auf dich zukommen zu lassen? Das Bloggen kann wirklich viel Spaß und Freude bereiten, wenn man es kann und richtig macht.

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