In meinem Blogbeitrag „12 Gründe, warum sich E-Mail-Marketing lohnt“ kannst du nachlesen, warum E-Mail Marketing auch für dich sehr sinnvoll sein kann. Die Vorteile von E-Mail Marketing werden dir jedoch nichts nutzen, wenn deine Newsletters sofort gelöscht oder abbestellt werden. Damit das nicht passiert, solltest du folgende Regeln für ein erfolgreiches E-Mail Marketing beachten:

Erfolgreicher im E-Mail Marketing

1. Die richtige Strategie

Bevor du dich an die Erstellung deiner E-Mail Kampagne machst, ist es wichtig, dass du dir ein paar Fragen stellst. Das erspart dir viel Arbeit und eine Menge Ärger:

  • Was will ich mit dieser Marketing-Maßnahme erreichen?
  • Soll ein bestimmtes Produkt verkauft werden?
  • Sollen frühere Kunden wieder reaktiviert werden?
  • Soll die Kundenbindung gefestigt werden?
  • Brauche ich Feedback, um den eigenen Service verbessern zu können?
  • Oder eine Mischung aus alledem?
  • Wer ist meine Zielgruppe für diese Kampagne und wie erreiche ich sie am besten?
  • Usw…

2. Nützlicher Content

Wie immer im Online-Marketing, gilt auch hier: „Content ist King“ und noch viel wichtiger: „Zuerst geben, dann nehmen“. Du solltest deinen Lesern immer einen Mehrwert mit deinem Newsletter bieten. Verzichte darauf, das eigene Unternehmen oder die eigenen Produkte in den Mittelpunkt zu stellen.

Mit Werbung vollgestopfte Newsletter werden dir nichts bringen. Widme dich stattdessen den Problemen und Interessen deiner Leserschaft zu. Überlege, welche Inhalte deiner Zielgruppe von Nutzen sein könnten. 90% relevante und hilfreichen Informationen und 10% eigene Werbung ist ein gutes Verhältnis.

Studien zeigen, dass ca. 5 bis 7 Kontakte notwendig sind, bevor der Kunde von dir kauft. Gerade dafür ist E-Mail Marketing besonders gut. Besonders wenn man auf die Follow-Ups und Automatisierung zurückgreift.

Du solltest einerseits nicht zu viel preisgeben und anderseits doch einen guten Eindruck bei deinen Lesern hinterlassen. Sie sollen auf deine Produkte neugierig gemacht werden. Halte es kurz. Bestimmte weiterführende Inhalte kannst du verlinken, damit der Leser selbst entscheiden kann, worüber er sich informieren will.

3. Der richtige E-Mail-Verteiler

Ein E-Mail-Verteiler ermöglicht dir das Versenden deines Newsletters.

Wichtig dabei ist, dass deine E-Mails nicht im Spam landen, sondern direkt ins Postfach zugestellt werden. Achte bei der Auswahl deiner Newsletter-Versender also darauf, dass sie vom Certified Senders Alliance, kurz: CSA, zertifiziert wurden.

Du solltest natürlich sogenannte Double-Opt-In Formulare verwenden. D.h. dass du vor dem Versenden des Newsletters die Zustimmung der potenziellen Abonnenten einholen musst.

4. Andere Zielgruppe anderer Newsletter

Die meisten Unternehmen haben mehr als nur eine Zielgruppe. Um die Interessenunterschiede von verschiedenen Zielgruppen zu berücksichtigen, ist es wichtig den Inhalt der E-Mails entsprechend anzupassen. Dafür brauchst du verschiedene Verteiler. Der Leser sollte in den E-Mails für ihn ansprechende Inhalte vorfinden sonst verliert er Interesse und in weiterer Folge wird der Newsletter abbestellt oder gar nicht erst geöffnet.

Erstelle professionelle WordPress-Webseiten

kinderleicht und ohne Vorkenntnisse
Mehr erfahren »

5. Der Betreff

Die Betreffzeile gilt als wichtigstes Werkzeug im E-Mail-Marketing. Sie entscheidet in vielen Fällen darüber, ob eine E-Mail geöffnet wird oder nicht. Die Betreffzeile soll zum Öffnen des Mailings animieren.

Versuche den Inhalt deiner E-Mail klar in der Betreffzeile zu formulieren.

Rabattcodes und Gutscheine (20% Rabatt auf Taschen), eine zeitliche Begrenzung (Rabat bis zum …), Hinweise darauf, dass etwas neu ist sowie Tipps und Top-Listen haben einen positiven Einfluss auf die Öffnungsrate der E-Mail. Wörter wie „kostenlos“ oder „gratis“ solltest du vermeiden, weil sie sehr oft als Spam klassifiziert werden.

Wähle eine knappe und kreative Formulierung des Betreffs.

Die Betreffzeile sollte das Anliegen deines Mailings knackig auf den Punkt bringen. Da du nicht zu viele Zeichen verwenden darfst, sollte der Betreff kurz gehalten werden. In mobilen E-Mail-Apps werden noch weniger Zeichen angezeigt. Dem Betreff muss natürlich entsprechender Inhalt folgen.

Wie so oft zählt auch beim E-Mail-Marketing der erste Eindruck. Du brauchst etwas, was die Neugier deiner Empfänger weckt und sie zur Öffnung deiner E-Mail animiert. Teste für ein und denselben Newsletter verschiedene Titel, um herauszufinden, welcher am besten bei deiner Zielgruppe ankommt (Splittest!). Den Erfolg kannst du anschließend anhand der Öffnungsrate messen.

6. Persönliche Ansprache

Damit E-Mails eine Relevanz für deine Interessenten haben und so schlussendlich auch konvertieren, müssen sie so personalisiert wie möglich sein. Spreche also deine Kunden in E-Mails persönlich an, falls du ihre Namen kennst. Nutze dafür auch sonstige verfügbare Daten und lasse die Empfänger auch selbst Angaben zu ihren Präferenzen machen.

7. Einfaches und klares Design

Obwohl der Inhalt des Newsletters im Vordergrund stehen soll, ist auch eine entsprechende Gestaltung sehr wichtig. Klare Struktur, entsprechende Bilder und die Nutzung von Farben können dir helfen deinen Text optisch ansprechender zu gestalten.

Überlade deinen Newsletter aber nicht damit! Deine Mailings sollen optisch deine Corporate Identity widerspiegeln. Platziere die wichtigsten Inhalte above-the-fold, sodass die Informationen und Angebote, direkt und ohne zu scrollen, sichtbar sind.

Mache deinen Newsletter gut lesbar! Die richtige Gestaltung, aussagekräftige Zwischenüberschriften und durch Bilder und Grafiken aufgelockerte Texte machen mehr Lust aufs Lesen.

Verzichte auf lange Absätze und verwende stattdessen Listen um den Text leichter lesbar zu machen. Der Text soll so gut wie möglich strukturiert sein.

8. Call To Action

Im Newsletter solltest du deinen Abonnenten zu weiteren Schritten auffordern. Du kannst ihnen deine Produkte oder weitere Inhalte anbieten. Dafür verwendest du den sogenannten Call To Action (kurz CTA). Der Call To Action Button muss sich vom Rest der E-Mail abheben, gut sichtbar sein und entweder am Anfang oder am Ende stehen. Er sollte eindeutig beschriftet werden, damit der Leser weißt, was ihn nach dem Klicken erwartet.

Den CTA kannst du auch mit Hilfe eines Bildes gestallten, weil sich dadurch die Klickrate erhöht. Überlade den Newsletter nicht mit Angeboten. Es ist am besten sich auf nur einen Angebot zu konzentrieren.

9. Der richtiger Zeitpunkt

Zu dem Thema, wann man E-Mails verschicken sollte, gibt es verschiedene Meinungen. Einige Experten behaupten, dass E-Mails besonders oft am Abend zwischen 20:00 und 22:00 Uhr geöffnet werden. Andere sagen, dass im B2B die beste Zeit für das Versenden von E-Mails werktags am besten in der Früh ist und für Privatkunden eher in den frühen Abendstunden und auch am Wochenende.

Die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt für das Versenden von E-Mails kann eigentlich nicht eindeutig beantwortet werden, weil sie sich auf eine bestimmte Zielgruppe bezieht. Der perfekte Zeitpunkt für das Versenden deiner E-Mails wäre dann, wenn die Mehrheit deiner Kunden online ist und Zeit hat. Es bleibt dir also nichts anderes übrig als es auszutesten. Du kannst mit verschiedenen Versandtagen und Uhrzeiten experimentieren, um herauszufinden, wann Öffnungs- und Klickraten am höchsten sind.

10. Für mobile Endgeräte optimieren

Die Anzahl der unterwegs auf mobilen Endgeräten geöffneten E-Mails steigt und beläuft sich mittlerweile auf über 50%. Ein Newsletter muss also für mobile Endgeräte optimiert werden, damit er auf einem Smartphone oder Tablet geöffnet und gelesen werden kann.

Etwa ein Drittel der versendeten E-Mails wird auf den mobilen Endgeräten nicht korrekt dargestellt. Die Texte sind nicht gut leserlich, die Bilder sind verzerrt oder lassen sich nicht öffnen.

Mit Hilfe von Responsive Design kannst du dafür sorgen, dass deine E-Mails auf allen Endgeräten einwandfrei dargestellt werden.

11. Testen, testen, testen!

Dein Newsletter-Konzept lässt sich immer weiter optimieren. Teste verschiedene Varianten, um noch mehr raus zu holen. Aufgrund der Daten kannst du dein E-Mail-Marketing laufend überprüfen, weiterentwickeln und auf die Bedürfnisse deiner Kunden ausrichten.

Worauf sollst du dabei achten?

  • Wie ist die Öffnungs- und Klickrate deiner E-Mail?
  • Gab es eine Zu- oder Abnahme der Öffnungsrate in Bezug auf den letzten Newsletter?
  • Welche Betreffzeile „funktioniert“ besser?
  • Welcher CTA hatte mehr Klicks?
  • Welcher Zeitpunkt war am besten?
  • Wie schaut der Newsletter auf Smartphone aus?
  • Darüber hinaus solltest du unbedingt deine Newsletter erst einmal auf Rechtschreib-, Grammatik- und Darstellungsfehler überprüfen.

12. Abmeldemöglichkeit

Niemand sollte gezwungen werden in einem Newsletter-Verteiler zu bleiben. Er muss immer die Möglichkeit haben, sich aus dem Verteiler wieder auszutragen. Das solltest du deinem Kontakt so einfach wie möglich machen, ohne dass er lange danach suchen muss. Sonst könnte deine E-Mail als Spam markiert werden. Du solltest natürlich deinen Newsletter so gestalten, dass die Abmelderate so niedrig wie möglich wird.

Fazit für ein besseres E-Mail Marketing

Trotz wachsender Popularität der sozialen Netzwerke spielt E-Mail-Marketing auch heute noch eine extrem wichtige Rolle. Die Anzahl versendeter und empfangener E-Mails steigt stetig. Aus diesem Grund solltest du auf keinen Fall auf E-Mail-Marketing zugunsten von Social-Media-Marketing verzichten.

Anderseits landen weltweit Milliarden von E-Mails ungelesen im Papierkorb. Damit es dir nicht passiert, solltest du einige dieser Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing befolgen. Die richtig formulierte Betreffzeile, ein Mehrwert für den Kunden und die korrekte Darstellung deiner Inhalte sind gute Grundlagen für einen erfolgreichen Newsletter.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen