Inbound Marketing ist eine Marketing-Methode, die darauf basiert, dass Kunden zu dir kommen und nicht du zu deinen Kunden. Während Inbound Marketing sich hauptsächlich auf Content- und E-Mail-Marketing fokussiert, setzt das Outbound-Marketing auf Flyer, Plakate, Fernseh- und Radiowerbung, Telefonmarketing, usw. – also auf die klassische Methode Werbung zu machen.

In diesem Artikel erkläre ich dir das Konzept von Inbound-Marketing und zeige dir, wie du die Methode bestmöglich für dich einsetzt.

Was ist Inbound Marketing?

Bei dieser neuartigen Marketing-Methode geht es darum, dass die Kunden auf dich und deine Produkte, oder dein Unternehmen, aufmerksam werden. Dies kannst du mit verschiedenen Methoden erreichen:

  • Content-Marketing: Bereitstellung von kostenlosem und hilfreichem Content, sei es in Form von Blogbeiträgen, Youtube-Videos oder spannenden Podcasts.
  • Social-Media-Marketing: In regelmäßigen Abständen werden spannende Inhalte veröffentlicht, die Fans anzieht. Diese werden eher Interesse an einem Produkt zeigen, als „Kaltkontakte“.
  • E-Mail-Marketing: Mit E-Mails kannst du Interessenten von deinen Qualitäten überzeugen, indem du, in Zusammenarbeit mit Content-Marketing, hilfreiche Tipps & Tricks lieferst.

Diese Methoden haben einen psychologischen Hintergrund, denn sie versuchen dem Interessenten zu zeigen, wie gut du oder dein Produkt wirklich ist.

Beim Inbound-Marketing geht es also hauptsächlich darum, Interessenten anzuziehen, ohne zwingend Geld darin investieren zu müssen. Sie werden zu Leads, weil sie von der Qualität überzeugt sind und nicht weil die Werbung gut gewählt wurde.

Mit Inbound Marketing setzt man auf indirekte Werbung. Während sich die Konkurrenz auf die Bewerbung von Produkten fokussiert, arbeitest du an hilfreichen Beiträgen, die viel eher geteilt werden. Dadurch erhöhst du nicht nur die Reichweite deiner Marke, sondern präsentierst dich als absoluter Experte in deinem Gebiet — und genau das ist das Ziel. Wirst du als Experte wahrgenommen, wirst du automatisch mehr Leser und Umsatz auf der Webseite verzeichnen können

Die Inbound-Strategie im Detail

Wenn du dich mit Inbound-Marketing beschäftigst, liegt deine Aufgabe darin, Leads zu generieren, mit Personen in Kontakt zu treten, die bereit sind etwas zu kaufen und ihnen die bestmögliche Lösung für ihre Probleme zu liefern.

Doch da ist noch nicht Schluss, denn Kunden, die bereits bei dir gekauft haben, neigen eher dazu ein zweites Mal bei dir zu kaufen, als Menschen, die noch nie deine Kunden waren. Kümmere dich gut um sie und versorge sie stets mit weiteren Informationen rund um dein Unternehmen und deine Produkte!

Die Inbound-Strategie besteht also aus drei zusammenhängenden Komponenten:

1. Interessenten anziehen

Für viele Webseiten-Betrieber stellt die Akquisition von qualifizierten Besuchern für ihre Webseite, Blog oder Online-Shop das größte Problem dar. Beim Inbound Marketing geht es genau darum: Qualifizierte Besucher, die eventuell zu Kunden werden, ansprechen und davon überzeugen auf den Webseiten-Link zu klicken.

Am besten erreicht man das mit qualitativen Content. Inhalt, der Lesern wirklich weiterhilft und dich als Experten in deinem Bereich unterstreicht. Doch guter Content alleine ist – vor allem anfangs – nicht ausreichend!

Du musst dein Augenmerk sowohl auf die Suchmaschinen-Optimierung deiner Beiträge, als auch auf deren Verbreitung und Bewerbung auf Social Media Kanälen, legen. Dadurch erreichst du nicht nur mehr potentielle Leser, sondern stärkst auch die Markenbekanntheit bei deiner Zielgruppe.

2. Deal abschließen

Hast du Interessenten auf deine Webseite gelockt, achte darauf, dass sie sich mit dem Inhalt deiner Webseite beschäftigen. Der Content muss so gut sein, dass der Leser weitere Artikel von dir lesen möchte und sich im besten Fall dein Produkt oder deine Dienstleistung ansieht.

Das wichtigste ist, dass du seine Kontaktdaten bekommst. Sei es durch einen Live-Chat, wo er dir jederzeit fragen stellen kann, oder eine einfache Newsletter-Anmeldung. Du kannst ihm auch ein eBook, oder einen Videokurs schenken, wenn er seine E-Mail-Adresse hinterlässt.

Dein Ziel sollte ganz klar sein: Entweder du verkaufst etwas, oder du erhältst die E-Mail-Adresse, um den Leser von dir überzeugen zu können. Du sendest ihm dann in regelmäßigen Abständen weitere hilfreiche Tipps und Tricks, spannende Blogbeiträge und unschlagbare Angebote.

Viele entscheiden sich früher oder später dazu dein Kunde zu werden. Wenn du ihnen stets guten Content lieferst, werden sie von der Qualität deiner Produkte überzeugt sein und du wirst ihr Vertrauen gewinnen – ein Verkauf ist dann viel wahrscheinlicher.

3. Bleibe in Kontakt mit deinen Käufern

Nun hat der Kunde gekauft und du bist glücklich – dein Kunde hoffentlich auch. Jetzt ist der Punkt, wo viele Online-Shops und Anbieter von Dienstleistungen den Kunden abschreiben. Das ist ein riesiger Fehler!!!

Kunden, die bereits bei dir gekauft haben und mit dem Produkt zufrieden waren, neigen viel eher dazu, einen weiteren Einkauf zu tätigen, als jene, die noch nie bei dir gekauft haben!

Du hast bereits Marketing-Geld in diese Person investiert und du weißt schon, dass er bereit ist Geld für die Dinge auszugeben, die du anbietest. Aus dem Grund solltest du eine gewisse Zeit nach dem Kauf beim Kunden nachfragen, wie ihm das Produkt gefällt, ob er zufrieden ist, was du besser machen kannst, usw… Der Kunde wird sich wertgeschätzt fühlen – vor allem, weil das niemand macht! Achte darauf, dass das sehr persönlich gehalten ist. Es soll keine automatisch generierte E-Mail sein!

Der Kunde hat ja schon Vertrauen, wenn du jetzt noch eine persönliche Komponente einführst, wird der Kunde dir nicht mehr von der Seite weichen.

Nachdem die Fragen geklärt sind, kannst du ihm weiterhin nützlichen Content zusenden, denn nur weil er ein Produkt gekauft hat, heißt es noch lange nicht, dass er sich nicht mehr über nützliche Inhalte freut. Wenn du es einen Schritt weiter treiben möchtest, könntest du ihm ab jetzt Inhalte zu seinem gekauften Produkt, oder zu weiterführenden Produkten, zusenden.

Es gibt 1000 Sachen, die man nach einem Kauf machen kann, aber behalte dir stets im Kopf, dass du dich abheben musst. Heutzutage gibt es unzählig viele Anbieter für die selben Produkte. Überlege stets: Wodurch kann ich mich unterscheiden? Wie kann ich aus der Masse herausstechen?

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Fazit zu Inbound-Marketing

Im Zeitalter des Internets ist Inbound Marketing unumgänglich. Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, wie Inbound Marketing Firmenumsätze nach oben katapultiert haben. Nur durch hilfreichen Content, einer guten E-Mail-Marketing-Strategie und den richtigen Hebeln sind unglaubliche Dinge möglich.

Und wenn du glaubst, dass das in deinem Bereich nicht möglich ist, muss ich dich – Gott sei Dank – enttäuschen! In diesem Artikel findest du 5 unglaubliche Erfolgsgeschichten von Inbound-Marketing.

Stellst du deine Leser und Kunden in den Fokus und liefere ihnen stetig hilfreiche Tipps und Tricks zu deinem Thema, wirst du rasch Ergebnisse verzeichnen können. Wenn du dich dazu entscheidest, Inbound-Marketing in dein Unternehmen zu integrieren, gibt es nur eine goldene Regel: Setze dir einen gewissen Zeitraum (mind. 6 bis 12 Monate) und zieh es durch! 

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