Link-Building ist für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) mit Abstand die wichtigste Aufgabe eines Webseiten-Betreibers. Viele qualitative (!) Backlinks geben deiner Webseite mehr Autorität, was zu einer besseren Bewertung deiner Webseite und zu besseren Platzierungen in den Suchergebnissen führt.

In diesem Artikel möchte ich dir 7 Link-Building Strategien zeigen, die sich in den letzten Jahren für viele Webseiten-Betreiber bewährt haben.

Link-Building ist keine Hexerei

1. Gastartikel schreiben

Viele Blogger veröffentlichen ihre Inhalte in regelmäßigen Abständen. Da ist es nicht immer einfach eine passende Idee zu finden, die die Leute auch wirklich interessiert und genau da kommst du ins Spiel! Bei Gast-Artikeln bist du der Autor auf einem anderen Blog. Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten – vorausgesetzt die Qualität passt. Der Blogger hat einen neuen Blogartikel und du wirst mit deinem Namen und deiner Webseite (Backlink) als Autor erwähnt.

2. Broken Link-Building

Die Broken Link-Building Strategie ist ein sehr interessantes Konzept, auf das ich selber erst vor kurzem in einem Buch über Suchmaschinen-Optimierung gestoßen bin. Um zu verstehen, worum es in dieser Strategie geht, musst du zuerst wissen, was ein Broken Link ist:

Ein „Broken Link“, zu Deutsch toter oder defekter Link, ist ein Link, der auf eine nicht (mehr) vorhandene Webseite oder Datei zeigt.

Und genau hier besteht die Chance sich einen Backlink zu ergattern. Viele Webseiten verweisen in ihren Artikeln auf andere Webseiten. Das Problem ist, dass viele Webseiten nach Jahren ihre Struktur ändern oder einfach nicht mehr online sind. Dadurch führt der Link ins Nirvana, was nicht nur schlecht für den Leser ist, sondern auch für das Suchergebnis auf Google. 

Aus dem Grund empfehle ich dir folgende Schritte:

  • Finde Broken Links auf themenrelevanten Webseiten. Keine Sorge! Du musst jetzt nicht alle Webseiten durchklicken und manuell nach toten Links suchen, denn dafür gibt es bereits hilfreiche Tools, wie z.B. BrokenLinkCheck. Gib die URL des themenrelevanten Blogs und das Captcha ein und dir werden alle toten Links auf der Webseite angezeigt.
  • Wenn du einen toten Link gefunden hast, kopiere diesen Link und gib die URL auf der Webseite WayBackMachine ein.
  • Mit etwas Glück findet das Tool die Seite noch und du siehst den exakten Inhalt, auf den verlinkt wurde.
  • Erstelle nun einen Artikel mit dem selben Inhalt. Nicht Wort für Wort, sondern in eigenen Worten. Der Sinn soll jedoch der Gleiche sein.
  • Wenn du den Artikel veröffentlicht hast, schreibe dem Webseiten-Betreiber, der den toten Link in der Beschreibung hat und gib ihm Bescheid, dass der Link auf seiner Webseite nicht mehr funktioniert und du eine Alternative für den Link hast.
  • Mit etwas Glück bekommst du einen Backlink.

3. Kopiere Backlinks der Konkurrenz

Manchmal ist es viel einfacher, als man denkt. Suche nach beliebten themenrelevanten Webseiten und Blogs und sieh dir deren Backlinks an. Egal ob zu bestimmten Artikeln oder direkt auf die Startseite. Viele Backlinks kannst du dann „kopieren“ und ebenfalls für deine Webseite ergattern. Für die Backlink-Analyse kannst du das Tool Backlinktest.com verwenden.

4. Influencer Marketing

Mit Influencer Marketing gibt es zwei Möglichkeiten, um Backlinks zu erhalten. Bei der ersten Möglichkeit bezahlt man den Influencer, dass der einen Artikel verfasst und deinen Backlink einbaut. Doch in dieser Strategie geht es um die zweite, viel interessantere und kostenlose Möglichkeit:

Erwähne Influencer positiv in deinem Blogartikel. Jeder Mensch liebt es, wenn positiv über ihn berichtet wird. Die Idee dahinter ist, dass die Person davon erfährt und mit der Welt teilen möchte, wie toll über ihn geschrieben wird. Deine einzige Aufgabe, neben dem Verfassen des Artikels: Du musst den Influencer irgendwie darüber in Kenntnis setzen, dass du diesen Artikel geschrieben hast und er darin vorkommt.

Zwei Ideen, wie du das erreichen könntest:

  • Sende ihm eine E-Mail mit der Anfrage eines Pressefotos für deine Webseite mit einer kurzen Erklärung, worum es in dem Artikel geht und was er im Beitrag für eine wichtige Rolle spielt.
  • Verlinke ihn auf Social Media Kanälen in deiner Beschreibung. Mit etwas Glück sieht er das und teilt deinen Beitrag. Ist jetzt kein direkter Backlink, aber du wirst unzählige neue Leser erreichen, die deinen Beitrag eventuell verlinken.

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5. Eigene Statistiken & Studien

Dies ist ein etwas aufwendigerer Tipp, der aber, wenn man ihn richtig umsetzt, viele Backlinks bringen kann. 

Erstelle Umfragen und Studien zu einem gewissen Thema und befrage so viele Leute wie möglich. Das Ergebnis veröffentlichst du dann in einem Blogbeitrag auf deiner Webseite und informierst alle themenrelevanten Webseiten über deine Auswertung.

Statistiken werden sehr gerne in Blogbeiträge eingebunden, da sie das Geschrieben mit Zahlen untermauern.

Wenn die Studie groß genug ist und du viele Menschen zu einem Thema befragt hast, ist auch eine Presse-Aussendung überlegenswert. Vielleicht interessieren sich auch Zeitungen und Zeitschriften für deine Studie und veröffentlichen sie. Das würde deinem Blog ebenfalls einen Boost geben.

6. Link-Reklamation

Besitzt du eine ältere Webseite, die schon den einen oder anderen Backlink hat, macht die Link-Reklamation auf alle Fälle Sinn! Mit der Zeit veränderst du die Webseite, passt die Link-Struktur an oder veränderst den Link eines Blogartikels. 

Immer wenn du die Links veränderst, empfehle ich dir einen 301-Redirect einzurichten, damit du interessierte Leser von anderen Blogs, die auf den alten Link stoßen, nicht verlierst. Diese werden dann auf den neuen Link weitergeleitet, doch das sollte nur eine vorübergehende Lösung sein!

Mit der Link-Reklamation suchst du sowohl auf deiner, als auch auf anderen Webseiten nach alten Links, die du dann durch deine neuen Links ersetzt. Ein direkter Link ist SEO-technisch immer besser, als eine Weiterleitung!

7. Content Syndication

Das ist ein Punkt, den du auch ohne Link-Building Strategie umsetzen solltest. Verlinke deine Beiträge untereinander, denn das hat folgende Vorteile:

  • Deine Leser werden dazu animiert weiterzulesen, was zu mehr Seitenklicks und längeren Aufenthalten führt.
  • Zeigen Backlinks auf eine deiner Beiträge, erhalten auch die verlinken internen Beiträge einen Teil vom „Link-Juice“ ab. Das bedeutet, dass der Backlink nicht nur für den tatsächlich verlinkten Beitrag gilt, sondern anteilig auch für die verlinkten Seiten im Beitrag.

Beide Gründe sind enorm wichtig. Auch wenn nur ein geringer Anteil des „Link-Juice“ auf die internen Verlinkungen fällt, ist es trotzdem ratsam interne Verlinken zu verwenden!

Starte heute noch mit deinem Link-Building

Für Suchmaschinen sind Backlinks, neben der Relevanz des Contents, der zweitwichtigste Punkt, wenn es um die Platzierung einer Webseite geht. Je mehr Webseiten auf deine Internetpräsenz verlinken, desto beliebter scheinst du für Google zu sein. Das resultiert in besseren Plätzen in den Suchergebnissen.

Du kannst die besten Inhalte veröffentlichen, aber ohne einer Link-Building Strategie – vor allem am Anfang deines Blogs – wird es sehr schwierig auch gute Rankings zu erreichen. Später, wenn du dir schon einen Namen aufgebaut hast, wird es viel leichter, da du schon fast automatisch Backlinks von anderen Bloggern erhältst. Bis dahin musst du aber leider selber etwas dafür tun.

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