Eine Landingpage soll ein Tor zu deinem Projekt darstellen. Es ist also deine erste (und meistens letzte) Chance dich ansprechend zu präsentieren. Sie ist ein Einstiegspunkt für deine zukünftigen Kunden. Daher soll sie Interesse erzeugen, spannend sein und Lust auf mehr wecken. Mehr über Landingpages erfährst du in meinem Artikel: Was ist eine Landingpage und wofür brauche ich eine?

Damit deine Landigpage ihre Aufgaben erfüllt, musst du sie entsprechend aufbauen, du musst lernen, welche Komponenten wichtig sind, wo sie positioniert werden müssen, wie der Interessent auf der Webseite geführt werden soll, etc.

Es gibt verschiedene Ansichten und Methoden dazu. Für die Einen ist die Schlagzeile am wichtigsten, für andere Bilder oder Videos. Die hier vorgestellten Vorschläge werden dir garantiert helfen deine Landingpage richtig aufzubauen, um mehr Kunden zu gewinnen.

5 Kernelemente, die auf keiner Landingpage fehlen sollten:

1. Das Alleinstellungsmerkmal (USP)

Als erstes muss du in der Lage sein, dein Alleinstellungsmerkmal zu definieren. Wodurch hebt sich dein Produkt oder deine Dienstleistung von der Konkurrenz ab? Du musst den Mehrwert deines Angebotes so vermitteln, dass deine Zielgruppe schnellstens den Nutzen erkennt. Du musst den Besucher auf emotionale Weise ansprechen. Wenn du ihm eine lange Liste mit nichtssagenden Features auftischst, wirst du dein Ziel nicht erreichen. Finde heraus, was die Menschen mit deinem Produkt erreichen möchten und gib ihnen das! Sie sollen sich bildlich vorstellen können, wie dein Angebot ihr Leben verbessert. Sehe die Sache aus Nutzersicht und vermittle deinen Kunden was sie zu erwarten haben und warum es für sie wichtig ist.

Das Alleinstellungsmerkmal kann in 4 Seitenelemente, die sich gegenseitig ergänzen, untergliedert werden:

1. Die Headline

Die Headline ist die Hauptüberschrift auf deiner Landingpage. Sie muss den Nutzen deines Produktes oder deiner Dienstleistung eindeutig und leicht verständlich kommunizieren. Deine Headline ist das allererste, was der Besucher sieht und liest. Nutze diese Chance, um dem Besucher zu zeigen, dass er an der richtigen Adresse ist.

2. Die Subline

Die Subline ist meistens eine zweitrangige Überschrift, eine Unterzeile, normalerweise in kleinerer Schriftgröße, welche genauer die Headline beschreibt, um Klarheit zu schaffen. Dabei kann die Unterzeile der Headline folgen und sie vervollständigen, oder ein weiteres Argument darstellen.

3. Das bestärkende Statement

Das Statement befindet sich etwa in der Mitte der Seite und dient als Halbzeit-Message – eine zusätzliche Botschaft, die du deinen Besuchern vermitteln möchtest. Im Prinzip ist es wie eine zweite Überschrift.

4. Das abschließende Argument

Diese kommt zum Ende deiner Landingpage zum Einsatz. Es ist deine letzte Chance noch einmal darauf hinzuweisen, wie das Produkt das Leben deines Besuchers verbessert. Du kannst einen weiteren Call To Action damit verbinden, damit der User direkt zu deinem Conversion-Ziel gelangt. Bei einer sehr kurzen Landingpage ist dies nicht unbedingt notwendig, da deine Headline immer noch im Blickfeld ist.

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2. Der Hero Shot

Ein Hero Shot ist eine visuelle Präsentation deiner Angebote, Produkte und Dienstleistungen. Der Hero Shot zeigt, wie ein Produkt oder ein Service funktioniert. Er soll gut sichtbar im „Above the fold“-Bereich (jener Bereich einer Webseite, der sofort und ohne scrollen sichtbar ist) deiner Landingpage platziert werden. Da ein Bild mehr sagt als 1000 Worte gilt der Einsatz von einem Foto oder Video heute mehr denn je, da sich die Aufmerksamkeitsspanne von Besuchern stetig verkürzt.

Der Kunde soll sich bildlich vorstellen können, wofür er dein Angebot verwenden kann.

3. Die Vorteile vorstellen

Wenn du alles richtig gemacht hast, weckten die oben beschriebene Elemente die Aufmerksamkeit deines Besuchers, so dass er auf der Landingpage bleibt, um mehr Informationen zu bekommen. Die sollst du ihm jetzt liefern. Jetzt beschreibst du genauer die Vorteile und Eigenschaften deines Angebots. Konzentriere dich auf das Thema aus der Kundensicht: „Was nützt mir das?“. Deine Beschreibung soll so genau wie möglich die Fragen, die sich dein Interessent jetzt stellen könnte, beantworten.

Ausgewogenheit ist hier wichtig, vermeide den Übermaß an Einzelheiten, fass die Vorteile in einem kurzen Absatz zusammen und ergänze diese mit einer Aufzählung von 3-5 Stichpunkten. Das reicht. Entferne alles, was überflüssig oder kompliziert ist. Denk immer an die Vorteile für den Nutzer.

Im nächsten Schritt kannst du die stichwortartige Aufzählung zu einer detaillierten Beschreibungen erweitern.

Achte aber unbedingt darauf, dass du zuallererst die Vorteile deines Angebots vermitteln musst. Erst dann gehst du auf die Eigenschaften ein, denn diese benötigen die Besucher, die noch ein paar weitere Informationen brauchen, um sich zu entscheiden. Die Vorteile beschreiben die Probleme, die du für den Kunden löst. Die Eigenschaften beschreiben die Funktionen deiner Produkte oder Dienstleistungen.

4. Social Proof (Soziale Akzeptanz)

Social Proof bedeutet auf Deutsch „soziale Bewährtheit“ und drückt die Tatsache aus, dass sich die Kunden bei ihrer Entscheidung an die Erfahrungen anderen Kunden orientieren. Bewusst gesetzte soziale Signale sollen aufzeigen, dass andere Menschen dein Angebot bereits gekauft, konsumiert, gelesen oder an diesem teilgenommen haben.

Im Klartext: je mehr Referenzen du vorzuzeigen hast, je mehr Kunden dein Produkt oder deine Dienstleistung nutzen, desto eher motiviert es die Menschen das ebenfalls zu tun. Jeder orientiert sich beim Kauf eines Produktes an den Bewertungen bisheriger Käufer. Wenn sie positiv ausfallen weckt es Vertrauen in das Produkt. Für eine Landingpage gibt es viele Möglichkeiten, diesen Mitläufer-Effekt zu nutzen:

  • Kundenrezensionen
  • Vertrauenssiegel zur Bestätigung von Informationssicherheit
  • „Bekannt aus“
  • Case Studies
  • Social Shares
  • Kommentare
  • Anzahl der Verkäufe
  • Ein Zähler deiner Kunden
  • Auszeichnungen von renommierten Organisationen
  • Menge der Downloads
  • und so weiter…

5. Call to Action – das Conversion-Ziel

Im Online-Marketing ist CTA ein unverzichtbares Instrument. Darunter verstehen wir einen Button, den man auf einer Landingpage oder Webseite platziert mit dem Ziel Conversions hervorzurufen.

Durch die direkte Interaktion wird ein passiver Besucher aktiv und handelt. Hinter dem Klick auf den Call to Action Button verbirgt sich idealerweise eine Verlinkung auf dein Anfrage- oder Registrierungsformular.

Es ist nicht egal, wie ein Call to Action gestaltet ist und welche Position er auf der Webseite einnimmt. Sogar Kleinigkeiten haben oft enormen Einfluss auf die sogenannte Conversion Rate, d. h. darauf, wie oft die gewünschte Aktion von Usern ausgeführt wird.

Essentielle Punkte für deine Landingpage

Jetzt hast du hoffentlich ein Verständnis dafür entwickelt, was auf einer Landingpage essentiell ist. Du kannst dir die Gestaltung leichter machen, indem du die Bestandteile deiner Landingpage auf einem Papier zeichnest, ausschneidest und so lange miteinander kombinierst bis ein sinnvolles Konzept entsteht. Oder aber du orientierst dich an erfolgreichen Landingpages und baust diese nach, bzw. nutzt einzelne Elemente, die in deinen Augen für dein Produkt sinnvoll sind.

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