Die Lead-Generierung ist die effektivste Methode, um an neue Kunden zu kommen.

In diesem Artikel sehen wir uns an, warum eine gute Lead-Generierung essentiell für ein Unternehmen im 21. Jahrhundert ist. Im Zuge dessen stelle ich dir drei Möglichkeiten vor, wie du erfolgreich an gute Leads für dein Business kommst.

Was ist ein Lead?

Ein Lead ist jemand, der Interesse an deinem Unternehmen oder deinem Produkt gezeigt und seine Informationen hinterlassen hat – meistens in Form einer E-Mail oder Telefonnummer. Ziel des Leads ist es weitere Informationen von dir zu erhalten.

Dein Ziel ist es so viele Leads wie möglich zu generieren. Die Idee dahinter ist eine ganz einfache: Anstatt Interessenten mit Werbung zu bombardieren, dass sie zu dir kommen und von dir kaufen, bietest du den Interessenten wertvolle Inhalte, damit sie freiwillig zu dir kommen. Sobald sie auf deiner Webseite gelandet sind und deine Inhalte konsumiert haben, schickst du sie in Richtung deines Lead-Magneten, wie zum Beispiel einen Newsletter, ein kostenloses e-Book oder einen Gutscheincode.

So funktioniert die Lead-Generierung

Es gibt dutzende Wege, wie man an Leads kommt, doch eines haben alle gemeinsam: den Ablauf der Lead-Generierung:

1. Ansprechen

Im ersten Schritt geht es darum, die Zielperson anzusprechen. Das kann man mittels der Google Suche, Facebook-Werbung, Instagram-Stories, Youtube Videos, Pinterest Pins und sonstigen Online-Auftritten erreichen. Die Lead-Generierung muss jedoch nicht nur online stattfinden. Hast du ein Geschäft außerhalb der Online-Welt, kannst du Leads auch auf themenrelevanten Messen, bei Networking-Events oder in deinem Geschäft generieren.

2. Aufforderung

Im zweiten Schritt musst du den Interessenten dazu animieren deine Webseite zu besuchen. Du musst ihm dafür einen einfachen Grund geben und die Barriere so klein wie möglich halten. Sieht er dein Posting auf Facebook, müsste es mit einem Klick möglich sein zur gewünschten Seite zu gelangen. Erreichst du den Interessenten über YouTube, sollte der Link in der Beschreibung ganz am Anfang stehen. 

Damit die Interessenten jedoch die gewünschte Handlung ausführen und auf den Call-to-Action-Button klicken, musst du ihnen einen sehr guten Grund geben. Internetnutzer werden mit Informationen tagtäglich überflutet. Dein Angebot muss sich von allen anderen unterscheiden und herausstechen. Biete einen echten und kostenlosen Mehrwert für deine Interessenten.

3. Der letzte Schritt

Hier solltest du den Interessenten nach Klick auf dein Posting oder deiner Werbeanzeige auf eine Landingpage schicken (niemals auf die Startseite deines Blogs!). Diese Seite ist nur für den Erhalt der Kontaktdaten deiner Interessenten da und sollte ausschließlich Informationen zu deinem Geschenk enthalten! Keine Werbung für dein Unternehmen oder deine Produkte! Stattdessen solltest du die Vorteile unterstreichen, die der Besucher genießen kann, wenn er seine Kontaktdaten hinterlässt. Achte hierbei auch auf die richtige Länge deines Lead-Formulars.

Auf der Landingpage könntest du beispielsweise folgendes anbieten:

  • e-Book
  • Einführungs-Videokurs
  • Newsletter
  • Gutscheincode
  • Rabatt für deine Produkte
  • Tickets für ein Event deines Unternehmens
  • kostenlose Beratung
  • Analyse von XYZ
  • usw… 

Bei deinem Lead-Magneten kannst du wirklich kreativ sein. Je ausgefallener, desto besser. Achte jedoch immer darauf, dass du wirklich einen Grund lieferst, warum jemand auf deinen Link klicken und sich in deine E-Mail-Liste eintragen soll.

3 Tipps zur Lead-Generierung

Du wirst bereits gemerkt haben, dass es nicht die eine Formel gibt, nach der man vorgehen sollte. Die Art der Lead-Generierung hängt ganz von der Art deines Unternehmens und dessen Interessenten ab. Am Ende des Tages solltest du einen Mix aus verschiedenen Kanälen verwenden, um Leads zu generieren und auf deiner Landingpage A/B-Tests durchführen, um herauszufinden, wie die perfekte Landingpage für dein Unternehmen aussieht.

Drei Tipps für die Lead-Generierung:

1. Wo drückt der Schuh?

Der Mensch kauft nicht das Produkt, sondern das Gefühl, welches er mit dem Produkt erhält. Oft suchen wir im Internet nach Lösungen für unsere Probleme und genau da kommt die Lead-Generierung ins Spiel. Um den Punkt zu veranschaulichen, fangen wir mit einem Beispiel an:

Für die meisten Menschen ist der Frühling einer der schönsten Jahreszeiten, denn der Schnee schmilzt, die Vögel kommen zurück von ihrer langen Reise und die Pflanzen blühen. Für viele Menschen ist der Frühling jedoch eine Qual, denn die Pollen-Allergie setzt ein. Husten und Schnupfen dominieren den Alltag. Hinauszugehen wird gemieden. 

Nun kommt dein Unternehmen ins Spiel. Viele Menschen haben ein Problem und du die perfekte Lösung: dein Produkt.

Auf der Landingpage musst du dem Interessenten das Gefühl geben, dass du weißt, worunter er leidet und dass du die perfekte Lösung dafür parat hast. Um das Geheimnis zu erfahren, muss die Person nur seine E-Mail Adresse hinterlassen, um die Informationen per E-Mail zu erhalten.

2. Nutze deine Webseite

Bis hierher war ständig nur die Rede von einer Landingpage. Doch während du deine Landingpage bewirbst, solltest du auch Augenmerk auf deine eigentliche Webseite legen, denn deine Startseite wird die meist besuchte Seite deines Webauftritts sein.

Mache in dem Bereich deiner Webseite, den man sieht, ohne nach unten zu scrollen, sofort klar, worum es auf deiner Onlinepräsenz geht und baue einen Call-To-Action ein!

Animiere deine Besucher beim ersten Blick auf deine Webseite eine Aktion auszuführen. Mögliche Call-To-Actions: Registrierung für einen kostenlosen Test-Account, ein Link zu einer Landingpage mit einem kostenlosen e-Book, einen Gutscheincode, der nur für paar Tage gültig ist, usw…

Doch nicht nur auf der Startseite solltest du den Call-To-Action implementieren. Denke auch an deine Unterseiten und deine Blog-Beiträge!

3. Differenzieren der Interessenten

Nicht jeder Interessent ist sofort an deinem Lead-Magneten interessiert. Sehen wir uns das anhand eines Beispiels an:

Ich biete Videokurse zum Thema WordPress an. Dabei reichen diese Kurse von den Basics, über Kurse für Fortgeschrittene, bis hin zu Kursen für Experten.

Es würde jetzt keinen Sinn machen in einem Blogbeitrag, der sich um das Thema „10 Gründe, warum man WordPress nutzen sollte“ ein Webinar anzubieten, welches sich um das Thema „Programmieren für WordPress“ dreht.

Aus dem Grund ist es wichtig, dass du deine Interessenten differenzierst, denn deine Webseiten-Besucher sind nicht alle auf dem gleichen Wissensstand. 

Unterscheide deine Call-To-Actions nach Schwierigkeit und passe sie deinen Inhalten an. In den meisten sozialen Medien kannst du verschiedene Anzeigen für verschiedene Personen-Gruppen veröffentlichen und mit einem Werbepixel kannst du nur jene Personen ansprechen, die eine bestimmte Seite auf deiner Onlinepräsenz besucht haben.

Zeit Leads zu generieren!

Jetzt weißt du was die Lead-Generierung ist und wie du diese für dein Unternehmen nutzen kannst. Wie am Anfang des Beitrags angemerkt, ist die Generierung von Leads heutzutage unerlässlich. Wenn du online mehr Umsatz generieren willst, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als über die Probleme deiner Kunden nachzudenken und wie du die Lösung dieser Probleme optimal in einen Lead-Magneten packst, um so an die Kontaktinformationen deiner Kunden zu gelangen.

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