Taboola ist eine private Werbe-Plattform und bringt dir hochwertigen Traffic über Premium Publisher, wodurch du bessere Conversions erzielst und deinen Umsatz steigern kannst.

Die Firma wurde im Jahre 2007 von Adam Singolda in Israel gegründet. Heute hat die Firma über 270 Angestellte und ist rund eine Milliarde US-Dollar wert.

Fakten über Taboola

  • Laut ComScore erreichte Taboola im vergangenen Jahr in den USA mehr Internetnutzer als Facebook, Yahoo und AOL.
  • Insgesamt liefert Taboola nach eigenen Angaben über 200 Milliarden Content-Empfehlungen an über 550 Millionen Nutzer im Monat. Damit liegt das US-Unternehmen etwa auf dem Niveau von Outbrain. Beide kämpfen derzeit um die weltweite Marktführerschaft in Sachen Content-Empfehlung.
  • Durch Partnerschaften mit USA Today, NBC, Fox Sports und vielen anderen kamen 86 Prozent der amerikanischen Nutzer mit Taboola in Kontakt.
  • Nach Unternehmensangaben sieht der typische US-Amerikaner 60 Taboola-Empfehlungen im Monat.

Wie funktioniert Taboola?

Taboola ist ein so genannter Native Advertising-Dienst. Einerseits ermöglicht er den Unternehmen gewisse Zielgruppen zu erreichen, anderseits hilft er den Usern interessanten Content zu finden.

Taboola funktioniert ähnlich wie auch ihre Konkurrenten Outbrain, Plista oder Ligatus, bietet jedoch einige andere Wege des Publishings. Diese Dienste platzieren Boxen mit weiterführenden Leseempfehlungen unter redaktionellen Beiträgen. Neben Artikelempfehlungen zum Thema finden sich hier oft als journalistische Beiträge getarnte native Werbeformate oder „Branded Content“. Die Leser sind, nachdem sie einen Artikel gelesen haben, eher bereit auf einen anderen Artikel zu klicken, als auf einen Werbebanner oder eine Werbeanzeige. Taboola verdient Geld über den Verkauf der „Werbe- bzw. Artikelflächen“ in den Boxen. Meistens teilt es sich die Einnahmen mit den Webseiten-Betreibern.

Adam Singolda nennt seinen Service die „umgedrehte Google-Suche“, weil Nutzer durch Taboola Inhalte finden, die sie gar nicht gesucht haben.

Als Kunde dieses Dienstes bekommst du die Möglichkeit Anzeigen auf diversen Wegen zu veröffentlichen. Beispielsweise in Form von:

  • Artikeln
  • Videos
  • Widgets
  • als Webseite des Werbenden

Abgerechnet werden die Platzierungen in der Box mit den dort werbenden Brands und Publishern über Cost per Click. Das bedeutet, dass du als Nutzer dein CPC-Gebot festlegst und nur dann zu Kasse gebeten wirst, wenn ein Nutzer auf die Elemente deiner Kampagne klickt. Es gibt drei verschiedene Zahlungspläne, so dass man selbst bestimmen kann, wie man die Abrechnung haben will.

Um ihren Content zu optimieren, bekommen die Publisher bei Taboola, wie auch bei den anderen Diensten, kostenlos entsprechende Tools: A/B-Tests für Überschriften, Real-Time-Analyse und Ad-Block-Reporting.

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Die Entwicklung von Taboola außerhalb der USA

Wenn man sich die am Anfang des Artikels vorgestellten Fakten ansieht, kann man meinen, dass das Unternehmen allgemein bekannt sein müsste. Es ist aber nicht so. Im deutschsprachigen Raum hat kaum jemand, vielleicht mit Ausnahme von ein paar Online-Marketing-Insidern, den Namen Taboola schon einmal gehört. In Deutschland gibt es viele Anbieter (Plista, Outbrain, Ligatus) die den Markt für sich gewinnen wollen und ernstzunehmende Konkurrenz für den Dienstleister darstellen. Deswegen war hier Taboola nur wenig aktiv. Die Proben sich auf dem deutschen Markt zu etablieren blieben erfolglos. Anderseits waren sie nie wirklich ernst gemeint. Im deutschen Markt sind derzeit Klickpreise deutlich unter 0,10 € möglich.

Wegen des hohen Konkurrenzdrucks in Deutschland konzentriert sich das Unternehmen lieber auf Großbritannien und Frankreich, wo sie von vielen namhaften Unternehmen zu Marketingzwecken eingesetzt wird. Daily Mail, Yahoo und L’Express setzen auf die Integration der Content-Empfehlungs-Boxen von Taboola auf ihren Webseiten. Brands wie Netflix, Ben & Jerrys und GE kaufen viel Traffic über Platzierungen in den Boxen, dadurch wollen sie den eigenen Corporate-Blog oder Content promoten.

Wie sieht die Zukunft aus?

Nachdem bekannt wurde, dass Google und Yahoo ebenfalls Native-Advertising-Lösungen und Content-Empfehlungen planen, muss sich das Unternehmen neue Ziele setzen, um mit den „Großen“ mithalten zu können. Die Firma will die „nächste Generation der Personalisierung“ erreichen. Taboola sammelt entsprechende User-Daten, wie Lesegewohnheiten, um ganze Content-Seiten auf bestimmte Nutzer anpassen zu können. Es wird auch gerade ein Produkt für Webseiten-Betreiber entwickelt, mit dem sie verschiedene Homepage-Layouts auf Click Through Rate (CTR) testen können, je nachdem, wo die Artikel platziert sind. Empfehlungen sollen in Zukunft auch in Abhängigkeit von Gerät und Ort des Nutzers ausgeliefert werden.

Taboola steht vor großen Herausforderungen. Die Größe der benutzen Bildschirme hat sich verringert. Heute kommt großteils des Traffics von Apps und Smartphones. Auch die Qualität der empfohlenen Inhalte stellt ein großes Problem dar.

Nachdem Baidu, die größte Suchmaschine Chinas, in Taboola investiert hat, bietet sich dem Unternehmen die Möglichkeit, den chinesischen Markt mit einem starken Partner zu erobern. Die Empfehlungs-Technologie soll jetzt in den Content von Baidu integriert werden. Sie muss aber zuerst an den neuen Markt angepasst werden.

Mit dem China-Start im Rücken könnte Taboola im nächsten Jahr auch in Deutschland starten.

Fazit zu Taboola

Bei der Verteilung von Artikeln über Taboola & Co. haben wir mit einer besonderen Form von Content Marketing, nämlich mit Content Promotion, zu tun. Taboola wie auch andere Dienste dieser Art sind im Begriff das Geschäft vieler Publisher komplett zu verändert. Die Aufmerksamkeit vieler Publisher verschiebt sich vom SEO in Richtung Promotion. Neben den Diensten wie Taboola, Plista, Outbrain und Ligatus spielt hier auch Facebook mit seinen „Promoted Posts“ eine große Rolle.

Um die pure Reichweite deines Contents zu maximieren, ist es ratsam, sowohl Taboola als auch Plista und Outbrain zu nutzen.

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