Du schreibst einen Newsletter, investierst Stunden in das Design und die Aufarbeitung deiner Texte und dann landet dein Newsletter im Spam. Sehr ärgerlich.

Zahlreiche Webseiten-Betreiber und Online-Marketer haben mit dem Problem zu kämpfen, denn Spam-Filter werden immer empfindlicher. Das führt wiederum zu mehr „Auflagen“, die an einen Newsletter zutreffen müssen, um nicht im Spam zu landen.

In diesem Artikel möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du deinen Newsletter gestalten musst, damit der nicht im Spam Ordner landet.

Genug von Newsletter im Spam

1. Gute IP-Reputation

Das klingt zuerst ziemlich kompliziert, doch es ist eigentlich ganz logisch: Wird von deiner Server-IP Spam versendet, kommst du ganz schnell auf eine schwarze Liste und alle weiteren E-Mails, die über diese IP versendet werden, werden automatisch als Spam behandelt.

Aus dem Grund ist eine gute IP-Reputation sehr wichtig! Alle Newsletter-Anbieter wie Mailchimp, Cleverreach, Newsletter2Go, usw. legen hohen Wert auf die Reputation und kündigen allen Nutzern, die diese Tools für ihre Spam-Werbung missbrauchen. 

2. Vermeide gewisse Wörter

Du hast bestimmt schon Mails bekommen, die dir einen Millionengewinn versprochen haben, oder Werbung über Viagra enthalten. Was auch noch sehr beliebt ist: Du hast gratis Runden in irgendeinem Online-Casino gewonnen.

Viele Spam-Filter sortieren solche E-Mails aus, damit diese nervigen Nachrichten nicht in deinem Posteingang landen, doch welche Wörter sind nun anfällig dafür?

Mailify hat eine Liste an Spam-Wörtern veröffentlicht, die du im Betreff vermeiden solltest:

3. Unterlasse übertriebene Interpunktion

Achte beim Verfassen deines Betreffs, sowie deines Newsletter-Inhalts auf die Schreibweise deiner Texte! Vermeide es ausschließlich Großbuchstaben zu verwenden und unterlasse das übertriebene Setzen von Satzzeichen. Oft wird einem Satz extra mehr Ausdruck durch drei Ausrufezeichen verleiht – lass es, wenn du nicht im Spam landen willst. 

4. Achte auf das Verhältnis

Viele Webseiten-Betreiber füllen ihre Newsletter mit Bildern. Das mag zwar schön aussehen, jedoch ist das nicht die beste Lösung einen Newsletter zu designen. Das Verhältnis von Bildern und Text darf maximal 50:50 betragen. Je mehr Text du verwendest, desto besser für das Spam-Rating deiner E-Mail.

Außerdem hat es einen weiteren Sinn, weniger Bilder zu verwenden: mit jeder weiteren Illustration oder jedem weiteren Foto wächst die Datenmenge die übertragen werden muss. Nutzt du sehr viele, im schlimmsten Fall nicht optimierte, Bilder, bläst es die E-Mail auf und dein Newsletter wird erst gar nicht zugestellt.

Aus dem Grund: Nutze Bilder in der exakten Größe und übertreibe es nicht.

5. Verzichte auf Anhänge

Du möchtest in deinem Newsletter einen Katalog, einen Flyer oder ein Exposè anhängen? Besser nicht, denn Anhänge werden nicht gern gesehen, wenn du eine E-Mail an hunderte oder tausende Personen versendest.

Lege den Anhang lieber auf deinen Server und stelle diesen als Download bereit. Füge dazu einfach den Link zur Datei in deinen Newsletter ein und schon kannst du die Datei deinen Interessenten zur Verfügung stellen.

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6. Kaufe niemals E-Mail-Adressen

Im Internet findet man alles – so auch komplette Listen an E-Mail Adressen mit Namen der Inhaber. Lass die Finger davon! Sende deinen Newsletter niemals an Personen, die sich nicht explizit in deine Liste eingetragen haben und das Double-Opt-In Verfahren durchgeführt haben.

Doble-Opt-In bedeutet, dass der Interessent, nachdem er seine E-Mail Adresse auf deiner Webseite eingetragen hat, eine E-Mail mit einem Bestätigungslink erhält, auf den er klicken muss. Erst dann darfst du ihm, rechtlich gesehen, E-Mails zusenden.

7. Die richtigen E-Mail Einstellungen

Jetzt wird es etwas technischer, doch bevor du komplett abschaltest, höre dir noch folgenden Tipp an: Immer, bevor du einen Newsletter versendest, teste deine E-Mail auf Spam! Dazu gibt es ein sehr hilfreiches Tool: den Mail-Tester

Hier wird eine einmalige E-Mail Adresse für dich erstellt. Sende an diese E-Mail Adresse deinen Newsletter und klicke auf den Button. Innerhalb von 15 Sekunden wird dir auf einer Skala von 1 bis 10 angezeigt, wie Spam-behaftet deine E-Mail ist. Das Gute daran: es wird dir auf Englisch angezeigt, welche Faktoren für den Wert verantwortlich sind und wie du diese Fehler beheben kannst.

Hast du einen Wert von 9/10 oder 10/10 ist alles gut, einen Wert darunter solltest du dir genauer ansehen!

8. Impressum & Abmelde-Link

Rechtlich gesehen musst du in jedem Newsletter sowohl ein kurzes Impressum, sowie einen Abmelde-Link zur Verfügung stellen. Das Impressum sollte Ansprechperson, Adresse und Kontaktmöglichkeiten enthalten.

Einen Abmelde-Link kannst du in jedem gängigen Newsletter-Programm ganz einfach einbauen.

Fazit zu Newsletter im Spam

Wie du siehst, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle beim Thema Spam. Die schlechte Nachricht: Sehr oft ist es deine Schuld, dass deine Newsletter im Spam landen, die gute Nachricht: du kannst etwas dagegen tun!

Beachte bei deinem nächsten Newsletter die oben beschriebenen Punkte und du wirst eine Veränderung merken.

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