Man hört immer wieder, wie toll es sei, ein Online-Geschäft zu haben. Wenn du im Internet unterwegs bist, wirst du häufig dazu aufgefordert, deinen „Offline-Job“ an den Nagel zu hängen, um dich in das Abenteuer der Online-Selbständigkeit zu stürzen. Die verlockenden Vorteile, ein Online-Business zu starten, scheinen nie zu enden und werden untermauert durch farbenfrohe Bilder eines anderen Lebens – jedenfalls anders als das, was du angeblich zu führen scheinst. In diesem Artikel zeigen wir dir die Vor und Nachteile, mit einem Online-Business Geld zu verdienen.

Vor- und Nachteile eines Online-Business

Die entscheidende Frage ist allerdings; Bist du bereit dafür, ein Online-Business zu gründen? Oder besser: Bist du gewillt, den Preis zu zahlen, den so ein Leben von dir verlangt? Jede Medaille hat zwei Seiten. Die eine hört sich so an:

  • Ortsungebunden und mit freier Zeiteinteilung arbeiten.
  • Das machen, was einen wirklich interessiert.
  • Keine Rechenschaft mehr ablegen müssen und das Arbeitsleben so gestalten, wie es einem gefällt.
  • Mehr verdienen als man es je für möglich gehalten hat und das großteils passiv, also ohne eigenes Zutun.
  • Nur der Laptop und die Welt, die einem offen steht.

Hört sich gut an, nicht wahr? Viele sehen nur diese Vorteile, wenn sie über ein Online-Business nachdenken. Und das ist ein großer Fehler. Deswegen scheitern auch so viele. Die andere Seite sieht so aus:

  • Bevor dein Online-Business wirklich Profit abwirft, musst du jeden Tag viele Stunden investieren – und das zusätzlich zu deinem eigentlichen Job. Das bedeutet auch: kein Bierchen am Abend vor dem Fernseher oder mit Kumpels in der Kneipe. Dabei ist nicht mal klar, ob dein Projekt wirklich ein Erfolg wird. Es kann lange, sogar sehr lange dauern, bis sich etwas tut oder das Ganze kann auch scheitern.
  • Daher besteht eine dringende Notwendigkeit, sich Fertigkeiten anzueignen, die einem im Moment vielleicht vollkommen fremd sind, sprich: Webseitenaufbau, Online-Marketing, Online-Werbung und vieles mehr. Theoretisch könntest du diese Aufgaben auch delegieren und z. B. an einen Freelancer geben. Meine Meinung: Vergiss es schnell wieder! Es sei denn, du hast ein wirklich gutes Geldpolster und bist bereit, viel Geld einzusetzen. Davon gehe ich aber nicht aus.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen, um ein Online-Business zu starten?

  • Damit geht es los: Eine Firma muss gegründet, ein Gewerbe angemeldet, die Buchhaltung geführt und damit verbundene Kosten getragen werden, auch wenn man noch keinen Cent verdient hat.
  • Deine umfassende Kreativität wird benötigt, um Ideen zu entwickeln, sie umzusetzen, sie zu verwerfen, wenn notwendig, und sie durch neue zu ersetzen.
  • Man braucht viel, sehr viel Mut und Durchsetzungsvermögen, um immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Und? Nicht mehr so schön?

Für den Fall, dass dir trotzdem das Leben zu kurz ist, um 40 Jahre lang in einem ungeliebten Job nur halbherzig dabei zu sein, bekommst du hier einen Vorschlag, wie du anfangen könntest. Es lohnt sich nämlich auf jeden Fall!

Erstelle deinen eigenen Blog!

Von Blogs hast du sicherlich schon häufiger gehört. Und obwohl es bereits viele Blogs gibt, sind diese noch immer eine gute Möglichkeit, ein Online-Geschäft aufzubauen. Es gibt verschiedene Blog-Arten mit denen man Geld verdienen kann. Nur zur Inspiration: Beauty Blog, diy Blog (do it yourself blog), Backblog, Modeblog, Fashion Blog, Food Blog, Lifestyle Blog, Mama Blog, Reiseblog etc.

Die technische Umsetzung wird heutzutage auch immer leichter. Du kannst auf verschiedene Baukastensysteme zurückgreifen oder dir gleich von Anfang an einen Vorteil verschaffen und mit WordPress dein Business aufbauen. Es wird am Anfang vielleicht einiges an Durchhaltevermögen von dir verlangen, aber langfristig erspart dir WordPress viel Ärger, Zeit und Geld.

Wie führt man einen Blog?

Man schreibt regelmäßig Blogbeiträge zu einem bestimmten Thema, in dem du dich auskennst oder in dem du dich durch beständige Weiterbildung als Profi etablieren willst. Heutzutage ist es ratsam sich wegen der großen Konkurrenz auf ein Nischenthema zu konzentrieren. Eine Nische stellt ein Spezialgebiet eines bestimmten Themas dar. Beispielsweise könntest du nicht nur über Gewichtsreduzierung allein schreiben, sondern konkret über das Abnehmen mit veganer Ernährung, oder, noch genauer, mit veganer Rohkost. Du musst noch abchecken, ob es genug Menschen gibt, die sich für deine Inhalte interessieren. Und vor allem, ob du selbst genug Interesse für dein Thema hast, um über lange Zeit dabei zu bleiben.

Wie verdienst du damit online Geld? Dafür gibt es verschiedene Wege

  • Über den Blog ein eigenes digitales Produkt zum Thema (E-Books, Videokurse, Coachings & Online-Kurse als Abo-Modell, Gutscheine, Computer-Software & Lizenzen, E-Tickets für Seminare, Kongresse, Webinare, Anleitungen, Tutorials, etc.) verkaufen.
  • Affiliate Marketing – Produkte von anderen bewerben und dafür eine Provision bekommen.
  • Werbung auf dem Blog schalten und Geld dafür erhalten, dass ein Nutzer auf die Werbeanzeige klickt (zum Beispiel über Google AdSense).
  • Produkte von Amazon auf dem Blog vorstellen und bewerben. Du bekommst sogar komplette Produktbilder zur Verfügung, die du verlinken kannst.
  • Sponsored Posts – einen bestimmten Artikel vom Auftraggeber im eigenen Blog veröffentlichen, wofür man bezahlt wird.
  • Du kannst auch durch ein Video-Blog auf YouTube Geld verdienen. Dafür muss dein Kanal mindestens 1.000 Abonnenten haben, die in den letzten zwölf Monaten auf mindestens 4.000 Stunden Watch-Time gebracht haben. Vor und zwischen Videos werden dann einfach kleine Werbeclips geschaltet. Wird darauf geklickt, verdienst du mit.

Fazit

Die Vor- und Nachteile des Online-Business haben dir dir aufgezeigt. Damit du für dich beurteilen kannst, ob ein Online-Business für dich das Richtige ist, um Geld zu verdienen, beantworte die folgenden Fragen vollkommen ehrlich:

  • Bist du bereit die Anfangsschwierigkeiten zu meistern, auch wenn es lange dauert und manche Dinge dich an den Rand der Verzweiflung bringen?
  • Kannst du auch dabei zu bleiben, wenn mal nicht alles rund läuft?
  • Hast du die Bereitschaft, ständig am Ball zu bleiben, auch wenn es schon gut geht?
  • Bist du gewillt, die Verantwortung für dein Tun zu übernehmen, weil es dann keine Schuldigen außer dich gibt (Chef, Mitarbeiter etc.)?
  • Bist du flexibel genug, um dein Konzept zu verwerfen und etwas völlig Neues zu starten?
  • Verkraftest du es mit Kritik, Hindernissen und Misserfolgen klar zu kommen? Usw.

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