Früher oder später stolpert jeder WordPress Blogger darüber: Pingbacks und Trackbacks. Was ist das genau und wofür brauche ich das? In diesem Artikel gehen wir näher darauf ein!

Was sind Pingbacks?

Ein Pingback ist eine Art Kommentar, den du auf einen Blogartikel erhältst, wenn jemand diesen in seinem Artikel verlinkt. 

Um es zu veranschaulichen ein kleines Beispiel: Du schreibst einen Artikel über die Umweltverschmutzung durch Plastik. Nun greift ein anderer Blogger deine Idee auf und schreibt einen Artikel über die Verschmutzung der Meere. Er hat einige Ideen deines Artikels übernommen und verlinkt nun, als Dankeschön oder weitere Lesequelle für seine Leser, deinen Artikel.

Hast du Pingbacks und Trackbacks aktiviert, erhältst du nun eine Benachrichtigung, in Form eines Kommentars, dass jemand deinen Blogartikel verlinkt hat. Schaltest du ihn frei, erscheint unter deinem verlinkten Blogbeitrag eine weitere Sektion, die wie folgt aussieht:

Hier entsteht nun eine Liste aller Verlinkungen auf deinen Blogartikel – vorausgesetzt du hast Pingback und Trackbacks aktiviert. Jedes Mal, wenn du einen Pingback oder Trackback erhältst, wirst du benachrichtigt und du kannst selbst entscheiden, ob du den Link freigibst, oder nicht. Gibst du ihn frei, erscheint er in der Liste.

Was sind Trackbacks?

Pingsbacks und Trackbacks sind ziemlich das Gleiche, mit einem kleinen Unterschied: Verlinkst du einen anderen WordPress Blog, ist dies ein PIngback, der bei der Veröffentlichung deines Blogs automatisch an den Blog versendet wird. Vorausgesetzt beide haben Pingbacks und Trackbacks aktiviert.

Trackbacks hingegen gelten Webseiten, die nicht auf WordPress basieren und müssen manuell versendet werden. Hast du in deinem Blogartikel einen Link zu einem Blogartikel, der nicht auf einer WordPress Webseite ist, kannst du den Inhaber mit Trackbacks dennoch darüber in Kenntnis setzen. 

Um Trackbacks zu versenden, klicke in deinem Blogartikel ganz oben rechts auf den Reiter Ansicht anpassen und setze einen Hacken bei Trackbacks senden. Wenn du die Seite runter scrollst, wirst du nun die Option Trackbacks senden auffinden. Das sieht so aus:

Hier gibst du nun einfach die URLs der Blogs ein, die in deinem Artikel vorkommen und WordPress versendet diese Trackbacks für dich.

So aktivierst du Pingbacks und Trackbacks

Klicke links im Menü auf Einstellungen > Diskussion und setze anschließend ein Häckchen bei „Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs (Pingbacks und Trackbacks) zu neuen Beiträgen ermöglichen“.

Vorteile von Pingbacks und Trackbacks

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Erwähnst du andere Blogs, versendet WordPress automatisch einen Pingback an die verlinkten WordPress Blogs. Schalten diese nun den Pingback frei, erscheint dein Blog inkl. Link unter ihrem Blogbeitrag.

Nun liest jemand den fremden Artikel auf dem verlinkten Blog und sieht unten die Liste von PIngbacks. Er findet deinen Link und klickt eventuell darauf, um deinen Blogartikel zu lesen. Ab hier hast du einen Leser gewonnen.

Außerdem gewinnst du durch Pingbacks die Aufmerksamkeit von anderen Bloggern. Sie werden sich deinen Blogartikel ansehen und dir eventuell in Zukunft folgen, bzw. andere Blogartikel von dir kommentieren, teilen oder in ihrem nächsten Blogartikel verlinken. 

Also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten!

Viele Spam Pingbacks?

Es gibt zahlreiche WordPress-Blogger, die das Pingback-System ausnutzen. Das merkst du, je größer du wirst, an den vielen Spam Pingbacks. Mit der Zeit werden diese sehr anstrengend, doch auch dafür gibt es eine Lösung!

Installiere hierfür einfach das Plugin Akismet Anti-Spam oder Antispam Bee.

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Eigene Pinbacks deaktivieren

Wenn du interne Blogbeiträge verlinkst, bekommst du ebenfalls eine Benachrichtigung! Auch das kann mit der Zeit sehr mühsam werden, doch es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu unterbinden.

1. Mit einem Plugin

Du kannst das Plugin No Self Pings installieren und aktivieren. Dieses Plugin funktioniert out of the box. Du musst keine weiteren Einstellungen Treffen. Ab der Aktivierung erhältst du keine Benachrichtigungen mehr über deine eigenen Pingbacks. 

2. Mit Code in der functions.php

Wenn du dich auskennst und genauso wenig auf Plugins stehst, wie ich, kannst du folgenden Code einfach in deine functions.php einfügen:

[php]
function no_self_ping( &$links ) {
$home = get_option( ‚home‘ );
foreach ( $links as $l => $link )
if ( 0 === strpos( $link, $home ) )
unset($links[$l]);
}

add_action( ‚pre_ping‘, ’no_self_ping‘ );
[/php]

Fazit zu Pingbacks und Trackbacks

Pingbacks und Trackbacks sind sehr hilfreich. Um neue Leser für deinen Blog zu finden, verlinke einfach die Blogbeiträge, die du in deiner Recherche verwendet hast und mit etwas Glück erreichst du zahlreiche Leser, die dich noch nicht kennen.

Wenn du noch Fragen zu dem Thema hast, freue ich mich über dein Kommentar!

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