Hosting bei All-Inkl

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Wenn du bereits einen Hosting-Anbieter hast und diesen nicht wechseln willst, kannst du diese Lektion einfach überspringen, außer du es interessiert dich, was All Inkl so zu bieten hat – dann freu ich mich, wenn du weiter liest!

Nun haben wir eine Domain und wissen, dass wir All Inkl als Hosting-Anbieter nutzen wollen. Das ist schon Mal sehr gut für den Anfang, also sehen wir uns Mal an, welches Paket das richtige ist und worauf du bei der Registrierung und Einrichtung deines Accounts achten solltest.

Was ist das richtige Hosting-Paket für mich?

Um das herauszufinden, besuche die Webseite von All Inkl * und klicke oben im Menü auf den zweiten Menüpunkt „Webhosting“, um alle Pakete im Vergleich zu sehen.

All Inkl Hosting Anbieter

Erklärung der einzelnen Punkte

Wenn du dich genauer für die einzelnen Aufzählungspunkte interessierst, fasse ich diese sehr gerne hier für dich zusammen! Das ist aber keinesfalls notwendig, wenn du eine normale Webseite erstellen willst. Wenn du diesen Teil überspringen willst, klicke einfach auf den Button und du springst automatisch zum nächsten Teil dieser Lektion, wo ich dir die relevanten Unterschiede erkläre – ansonsten viel Vergnügen mit den technischen Details der Hosting-Pakete!

1. Subdomains

Eine Subdomain kann man sich wie eine eigene Domain vorstellen, jedoch hat sie den gleichen Stamm, wie die Hauptdomain. Hast du beispielsweise die Domain wunschdomain.com, wäre eine mögliche Subdomain my.wunschdomain.com. 

Subdomains werden hauptsächlich für Unterprojekte verwendet. Nehmen wir z.B. Videokurse TV: Anfangs war Videokurse TV so konzipiert, dass auf der Hauptseite videokurse.tv keine Kurse zu finden sind, sondern nur die informationen über solche. Und bei Registrierung würde man auf die Subdomain member.videokurse.tv weitergeleitet werden, wo der komplette Mitgliederbereich gewesen wäre.

Dies hat den Vorteil, dass man zwei klar getrennte Projekte hat, wo man jeweils eine eigene WordPress Installation hat und sich austoben kann. Hat man alles auf einer Webseite, muss man klar trennen, welche Bereiche für Mitglieder sichtbar sind und welche nicht – das nimmt viel Zeit für Planung und Umsetzung in Anspruch.

2. Speicherplatz

Das kannst du dir wir eine Festplatte oder einen USB-Stick vorstellen, wo du alle Dateien gespeichert hast. WordPress selbst hat nur 30,8 MB. Das ist quasi gar nichts. Bereits im kleinsten Paket hast du 50 GB zur Verfügung und ich persönlich habe noch nie erlebt, dass der Speicherplatz nicht ausreicht.

Das einzige Szenario, das mit einfällt, wo der Speicherplatz eventuell eine Rolle spielt ist bei Bilddatenbanken. Sagen wir, du hast einen Online-Shop, wo du qualitativ hochwertige Fotos mit 10 MB oder mehr verkaufst, musst du diese auch am Server speichern. Hast du jetzt 10.000 Fotos wird das nicht ausreichen. Aber wie bereits erwähnt, kannst du jederzeit das Paket wechseln – einfach und unkompliziert. 

3. Traffic FLAT

Früher war es üblich, dass man für den Traffic (= Besucher deiner Webseite) bezahlt hat. Nun ist es aber üblich, dass man eine Traffic Flat hat, wo das inbegriffen ist und nicht extra vergütet werden muss.

4. Kunden je Server

All-Inkl ist ein Shared Hosting: Mehrere Kunden teilen sich einen Server. Das kannst du dir folgendermaßen vorstellen: 

Ein Server ist wie ein Hochhaus, wo es mehrere Wohnungen gibt. Bei All-Inkl mietest du nicht das gesamte Gebäude, sondern nur eine Wohnung (also einen Teil vom Server). Es ist dennoch komplett eigenständig und andere haben natürlich keinen Zugriff auf deine Dateien.

Je größer das Paket, umso weniger Leute teilen sich einen Server. Das ist dann relevant, wenn du sehr viele Besucher hast, denn dadurch wird der Server belastet und alle leiden darunter. Das ist mir, in über 6 Jahren, ein Mal passiert, dass ein anderer Kunde auf dem selben Server den Server in die Knie zwang. Dadurch litten auch meine Webseiten am Server (bemerkbar durch lange Ladezeiten). Nach Rücksprache mit All-Inkl wurde das Problem aber schnell behoben. Der andere Kunde wurde auf einen anderen Server gelegt und das innerhalb von 1-2 Stunden.

6. PHP, Perl

Da WordPress in PHP programmiert ist, benötigen wir PHP mit verschiedenen Modulen, die bereits vorinstalliert sind. So können wir sofort starten, ohne uns den Kopf zerbrechen zu müssen.

7. MySQL Datenbanken

Jede Webseite benötigt eine Datenbank, wo alle Daten zur Webseite gespeichert sind und bei jedem Webseiten-Aufruf abgefragt werden. Um das nochmal mit dem obigen Beispiel mit der Wohnung zu veranschaulichen: 

Die Webseite ist das Grundgerüst, also die vier Wände und das Dach über dem Kopf – das liegt am Server und hat nichts mit der Datenbank zu tun. Jede Wohnung in dem Haus hat die selben vier Wände, jedoch hat jeder eine andere Einrichtung. Die Einrichtung ist dann in der Datenbank gespeichert und wird bei Aufrufen der Webseite dort abgefragt und dem Webseiten-Besucher ausgegeben.

Grundsätzlich könnte man theoretisch auch ohne Datenbanken arbeiten, wenn man eine stinknormale Webseite aufsetzt, jedoch ist das dann nicht flexibel, denn bei Änderungen müsstest du jedes Mal die Dateien am Server verändern – also sehr statisch und schon lange nicht mehr üblich. Bei WordPress auch überhaupt nicht möglich. (Ich rede hier wirklich von einfachen HTML-Seiten).

8. CronJobs

CronJobs sind Programme, die zu gewünschten Uhrzeiten ausgeführt werden. So könnte ich bei Videokurse TV z.B. jeden Montag um 18:00 Uhr eine E-Mail an alle Mitglieder schicken, wie sehr ich mich freue, dass sie Teil unserer Community sind und ob ich ihnen bei irgendwas behilflich sein kann.

9. E-Mail Viren- und Spamfilter

Leider gibt es Menschen da draußen, die ihre Finger nicht von Sachen lassen können, die nicht ihnen gehören. So haben wir „Normalsterblichen“ das Problem, dass wir stets mit Viren und Spam in unseren E-Mail-Accounts zu kämpfen haben.

All-Inkl hat bei den E-Mails Viren- und Spamfilter installiert, um die Flut an unnötigen Mails zu stoppen.

10. Software Installer

Es war noch nie leichter Open-Source-Programme zu installieren. Ein Klick und es wird automatisch WordPress oder ein anderes gewünschtes System installiert. Einfach und unkompliziert.

Ich rate dennoch davon ab WordPress mit dem Software Installer zu installieren, da ich schon die Erfahrung gemacht habe, dass ich in weiterer Folge eingeschränkter bin, als wenn ich das selbst hochgeladen hätte.

11. DNS Einstellungen

DNS-Einstellungen steht für Domain Name Systems und wird dafür benötigt, wenn du nur die Domain auf All-Inkl, den Server aber wo anders hast. Dann kannst du DNS-Daten hinterlegen, damit die Domain auf den anderen Server zeigt.

12. DDNS (dynamisches DNS)

Mit einer dynamischen DNS-Anbindung hast du die Möglichkeit auf einen anderen Rechner (z.B. deinen Heimrechner) über eine gewünschte Subdomain zuzugreifen.

13. SSH-Zugang (kein root)

Durch einen SSH-Zugang greifst du über Secure Shell (SSH) sicherer auf deine Daten am Server zu, da nur Menschen mit einem am Server hinterlegten Key Zugriff haben. Das spielt aber anfangs überhaupt keine Rolle. Wir greifen ganz normal mit FTP zu und achten darauf, dass die Passwörter gut genug sind, dass sie nicht geknackt werden! Dazu später mehr…

14. Online-Festplatte / WebDisk

Du kannst deinen Webspace auf deinem lokalen Rechner als Laufwerk hinzufügen und als eine Art „Online-Festplatte“ nutzen. Bietet den Vorteil, dass du dann auf deine Daten von überall aus zugreifen kannst, da du die Daten dann nicht nur lokal auf deinem Rechner, sondern auch am Server hast. Du benötigst lediglich die Zugangsdaten.

15. SSL- / Let’s Encrypt-SSL-Zertifikate

SSL-Zertifikate sind für die sichere Verschlüsselung von Kundeneingaben auf deiner Webseite da. Dabei werden die übertragenen Inhalte mit bis zu 256bit verschlüsselt, sodass diese nicht von Dritten verschlüsselt werden können, sollten sie sich unerlaubt Zugriff darauf verschaffen.

Es gibt SSL-Zertifikate, die eigens für eine Domain ausgestellt werden und dementsprechend auch immer abrufbar sind und andere Vorteile bieten. Diese sind jedoch sehr teuer.

Bisher haben wir bei allen Kunden das kostenlose Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat verwendet und das hat vollkommen ausgereicht, da All-Inkl diese automatisch verlängert.   

Welches Hosting-Paket passt nun zu meinem Vorhaben?

Ehrlich gesagt empfehle ich den meisten Kunden das All-Inkl PrivatPlus, da dies das kleinste Paket ist, das alles hat, was du für deine erste WordPress Webseite benötigst. Außerdem kann man jederzeit das Paket upgraden zu einem höheren Paket, wenn es Mal nicht ausreicht. Ich werde trotzdem versuchen kurz zu erklären, wann welches Paket (mehr) Sinn macht:

1. All-Inkl Privat

Grundsätzlich das günstigste Paket, jedoch fehlen hier zwei wichtige Sachen, die für mich persönlich absolute Ausschlusskriterien sind:

  • Das kostenlose Let’s Encrypt SSL-Zertifikat, mit welchem Daten verschlüsselt übertragen werden (z.B. von Kontaktformularen auf der Webseite, oder Bestellungen im Online-Shop). Dies ist heutzutage sogar Pflicht und Google bewertet deine Webseite auch besser, wenn du ein SSL-Zertifikat installiert hast.
  • 24 Stunden Hotline, wo du jederzeit anrufen kannst und sie dir helfen.

Aus den beiden Gründen würde ich dieses Paket absolut nicht empfehlen. Das SSL-Zertifikat ist extrem wichtig. Hast du es nicht, wird die Seite als unsicher deklariert und dem Besucher auch so angezeigt, wo dieser dann entscheiden kann, ob er das „Risiko“ auf sich nimmt und die Seite besucht, oder doch lieber eine andere Webseite sucht.

Und wie bereits erwähnt spielt der Support eine immens große Rolle – der ist unschlagbar gut und rund um die Uhr erreichbar.

2. All-Inkl PrivatPlus

Das beste Paket, wenn du maximal 5 Domains anmelden willst. Hier hast du alles, was du brauchst, um erfolgreich starten zu können und das für nur € 7,95 inkl. 19% MwSt. pro Monat, wobei du die ersten drei Monate nichts zahlst.

3. All-Inkl Premium

Das zahlt sich aus, wenn du Webdesigner werden und Kundenprojekte umsetzen willst. Du kannst bis zu 10 Domains anmelden, wobei du für jeden Kunden einen eigenen Account anlegen kannst.

Außerdem hast du die Möglichkeit die Online-Festplatte für deine lokalen Dateien zu verwenden, sodass du von überall darauf Zugriff hast.

4. All-Inkl Business

Auch dieses Paket wäre denkbar, wenn du Webdesigner werden, bzw. selber viele Projekte realisieren willst. Du profitierst von schnelleren Ladezeiten, da nur 30 Kunden je Server sind, sowie vom Business-Support – ein eigener Support nur für Business-Kunden, der noch schneller und besser ist, als der Standard-Support.

Du kannst (fast) keinen Fehler machen…

…außer du nimmst das Hosting-Paket All-Inkl Privat. Nein Spaß beiseite. Du kannst auch das All Inkl Privat nehmen, jedoch musst du dabei bedenken, dass du durch ein fehlendes (Let’s Encrypt) SSL-Zertifikat eine unsichere Seite hast und dadurch viele Besucher vergraulst.

Was ich mich zurückerinnere gibt es jedoch auch die Möglichkeit ein extra Let’s Encrypt Zertifikat zu bestellen, jedoch kostet dieses 1 Euro pro Monat mehr. Da zahlt es sich bestimmt aus gleich das PrivatPlus zu nehmen.

Und wie immer: Wenn du dir unsicher bist, kontaktiere mich einfach oder beschreibe unten in den Kommentaren deine Lage und ich helfe dir bei der Auswahl.

Zeit zu bestellen!

Nun haben wir eine passende Domain, die noch verfügbar ist und haben uns für ein Hosting-Paket entschieden. Wenn du in der Tabellenübersicht zum Ende der Tabellen scrollst, siehst du den Button „Bestellung“. Klicke da drauf und los geht’s! 

1. Domain auswählen

Im ersten Schritt musst du die Domain angeben, die du dir ausgesucht hast. Optional kannst du auch rechts auf „Weiter ohne Domain“ klicken und das Hosting vorübergehend ohne Domain anmelden.

All-Inkl Anmeldeprozess: Domain angeben

Das Kästchen „Die Domain existiert bereits und soll übernommen werden.“ brauchst du nicht auswählen, außer du hast die Domain schon wo anders angemeldet und möchtest diese zu All-Inkl importieren.

Mit Klick auf „Weiter“ geht es zum nächsten Schritt:

2. Persönliche Daten

Für die Verrechnung werden deine persönlichen Daten benötigt. Gib diese hier an und klicke auf „Weiter“. Nun benötigst du einen Freischaltcode. Den erhältst du entweder per SMS an deine Mobilnummer (schnellste Variante, da du sofort loslegen kannst), oder per Post an die angegebene Adresse (2-3 Werktage). 

3. Zahlung

Wähle die gewünschte Zahlungsart aus und klicke auf „Weiter“.

4. Bestellübersicht

Prüfe nochmals deine Bestellung und schicke das Formular ab. Nun bist du fertig. In wenigen Augenblicken bekommst du eine E-Mail mit den Zugangsdaten zu deinem Account und dann geht es schon weiter mit der nächsten Lektion!

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