WordPress: Erklärung der einzelnen Menüpunkte

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Bist du auch schon voller Tatendrang? Ich auch! In dieser Lektion besprechen wir noch kurz die einzelnen Menüpunkte und wofür diese verantwortlich sind, um dann perfekt für den Start vorbereitet zu sein.

1. Dashboard

Das Dashboard ist immer die erste Seite nach dem Login und stellt dir kurz und bündig alle wichtigen Informationen über deine Webseite zur Verfügung. Du kannst dich hier ein wenig herum klicken und die alles ansehen, jedoch wird das Dashboard vermutlich auch die Seite sein, der du kaum Beachtung schenken wirst.

2. Beiträge

WordPress war früher ein reines Blog-System. Also ein Tool, mit dem man Blogs erstellt und diese mit Blog-Beiträgen gefüttert hat. Nun ist WordPress zu einem Allround-Tool für unzählige Webdesigner weltweit herangewachsen, doch das Blogmodul blieb erhalten.

Auf der Seite „Beiträge“ siehst du eine Liste aller deiner Blogartikel. In dem Bereich kannst du oben einen neuen Beitrag erstellen oder bestehende Artikel bearbeiten und löschen.

3. Medien

Wie der Name schon sagt, verbergen sich hinter dem Menüpunkt „Medien“ deine hochgeladenen Bilder, Videos, Audios, etc… eine Art Mediathek deiner Webseite.

Hier kannst du alle Medien bearbeiten, neue hochladen oder alte löschen.

4. Seiten

Wie vorhin schon erwähnt, ist WordPress gewachsen und bietet nun neben Beiträgen auch Seiten an. Seiten sind fixe Elemente, die Inhalt enthalten, der sich üblicherweise nicht ändern und allgemeine Informationen liefern.

Darunter fällt z.B. die Startseite, die Über-mich-Seite, die Kontakt-Seite, AGB, Datenschutz, Impressum,…

5. Kommentare

Unter Einstellungen kannst du das Kommentieren deiner Beiträge erlauben und verschiedene Einstellungen treffen. Das ermächtigt Besucher und/oder Nutzer deiner Webseite Blogbeiträge zu kommentieren. Diese kann du in diesem Menüpunkt einsehen, freigeben und verwalten.

6. Design

Jede WordPress-Webseite muss ein aktives Design haben, das wir in der nächsten Lektion genauer besprechen. Außerdem haben wir im Menü einige Untermenüpunkte, die relevant sind. Dazu kommen wir noch später.

7. Plugins

Hier findest du eine Liste aller installieren Plugins. Ein Plugin ist einfach eine Erweiterung für deine Webseite. Da WordPress von Haus aus nicht alle Funktionen mitliefert und nur eine Art Grundstruktur bietet, braucht man manchmal Plugins, um bestimmte Funktionen in der Webseite zu integrieren. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Kontaktformular
  • Sicherheits-Erweiterungen
  • SEO-Tools
  • uvm…

8. Benutzer

Bei WordPress hast du die Möglichkeit Benutzer anzulegen und ihnen verschiedene Funktionen zuzuweisen. So kann ein Administrator beispielsweise alles machen, während ein Mitarbeiter nur Beiträge verfassen und bearbeiten, diese jedoch nicht veröffentlichen kann (das kann nur ein Administrator oder ein Redakteur). Hier eine kurze Übersicht:

  • Administrator: Darf grundsätzlich alles machen.
  • Redakteur: Seiten und Beiträge erstellen und veröffentlichen, Medien verwalten, Kommentare und Beiträge löschen, Kategorien und Schlagwörter verwalten und Artikel anderer Nutzer bearbeiten und freischalten.
  • Autor: Eigene Beiträge und Seiten veröffentlichen und Medien hochladen.
  • Mitarbeiter: Können Beiträge erstellen und bearbeiten, jedoch nicht veröffentlichen.
  • Abonnent: Können nur das eigene Profil anpassen.

Durch paar Codezeilen (oder ein Plugin) kannst du weitere Benutzerrollen erstellen. Dabei kannst du ganz genau festlegen, worauf der Nutzer Zugriff hat und worauf nicht.

9. Werkzeuge

Unter „Werkzeuge“ kannst du hauptsächlich Daten importieren und exportieren. Ich persönlich habe diese Funktion nur ein Mal verwendet. Deswegen erwähne ich das nur für die Vollständigkeit.

10. Einstellungen

Wie der Name schon sagt, kann man unter „Einstellungen“ alle möglichen Einstellungen treffen.

  • Allgemein: Wie der Name schon sagt, geht es hierbei um allgemeine Einstellungen. Bei „Titel der Website“ siehst du deinen gewählten Webseiten-Titel. Darunter den Standard-WordPress-Untertitel. Den kannst du rauslöschen oder nach deinen Wünschen anpassen. Dieser spielt aber nicht so eine Rolle, da wir hierfür ein Plugin verwenden werden. Die restlichen Einstellungen kannst du nach belieben anpassen – ist aber nicht notwendig.
  • Schreiben: In meiner gesamten Laufbahn als Webdesigner habe ich in diesem Menüpunkt noch nie etwas geändert. Solltest du jedoch bspw. deine Beiträge in einer anderen Standard-Kategorie speichern wollen, kannst du das hier anpassen.
  • Lesen: Je nachdem, ob du deine Webseite als Blog, oder als Webseite betreiben willst, kannst du hier die Einstellung treffen, ob deine Homepage (also die Startseite) deine letzten Beiträge oder eine statische Seite anzeigen soll. Da wir noch keine Startseite haben, überspringen wir derzeit diesen Punkt und kommen dazu, sobald wir eine angelegt haben. Ganz unten siehst du noch, dass hier der Haken bei „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ drin ist. Diesen kannst du entfernen, sobald deine Webseite fertig ist, damit Google und Co. deine Webseite in den Suchergebnissen listet.
  • Diskussion: Möchtest du, dass Leute bei deinen Blogbeiträgen Kommentare verfassen können, kannst du hier alle möglichen Einstellungen treffen.
  • Medien: Dabei geht es um die hochgeladenen Bilder von dir. Jedes hochgeladene Bild wird in verschiedenen Größen abgespeichert, um die Ladezeit deiner Webseiten zu reduzieren. In diesem Menüpunkt kannst du die Standard-Bildgrößen anpassen. Auch hier habe ich die Werte noch nie verändert, da diese mehr als in Ordnung sind.
  • Permalinks: Permalinks ist die Darstellung deiner Links. Dabei bietet WordPress unzählige Möglichkeiten an und ich empfehle ganz klar „Beitragsname“. Dadurch werden Beiträge und Seiten immer auf den Titel reduziert und unnötige Informationen nicht an die URL übermittelt. Dies ist, meiner Meinung nach, die beste Permalink-Struktur für Suchmaschinen.
  • Datenschutz: Ein wichtiger Punkt für jeden Europäer ist der Datenschutz, denn dieser muss eingehalten und die Webseiten-Besucher darüber informiert werden. Ich werde später noch genauer auf den Datenschutz eingehen.

So weit, so gut…

Da wir jetzt wissen, wie das WordPress-Backend aussieht und alles eingerichtet ist, beleuchten wir in der nächsten Lektion noch die wichtigsten Plugins, die ich für deine Webseite empfehle, bevor wir und endgültig dem Design zuwenden.

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