WordPress richtig installieren

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Jetzt wissen wir, welche Möglichkeiten es bei All-Inkl gibt und können uns nun auf die spannenden Sachen konzentrieren: WordPress.

FTP- & Datenbank Zugangsdaten

Damit wir WordPress installieren können, benötigen wir zwei Sachen: Zugangsdaten für den FTP-Server und die Datenbank. Dafür loggen wir uns in All-Inkl in der technischen Verwaltung (KAS) an und klicken links auf FTP.

Bei der Registrierung wurde im FTP bereits ein Hauptnutzer angelegt. Da das Passwort dafür ebenfalls in der Mail steht, werden wir es, aus Sicherheitsgründen, im ersten Schritt ändern. Dafür klicken wir einfach rechts auf „Bearbeiten“ und ändern das Passwort. Merke dir das Passwort, denn wir werden dies im nächsten Schritt benötigen.

1. FTP-Client installieren

Damit wir die Dateien auf den Server laden können, benötigen wir einen FTP-Client. Davon gibt es sehr viele, jedoch empfehle ich am Anfang das kostenlose Programm „FileZilla“.

Klicke auf der Webseite von FileZilla auf „Download FileZilla Client“. Es öffnet sich ein PopUp mit drei verschiedenen Optionen. Wähle den Download ganz links und installiere das Programm auf deinem Rechner.

2. FTP-Server einrichten

Klicke oben links auf den Button, um den Servermanager zu öffnen.

FilaZilla Oberfläche

Es öffnet sich ein neues Fenster mit der Übersicht deiner gespeicherten Server. Wenn du FileZilla zum ersten Mal geöffnet hast, wird bei dir noch kein Server angelegt sein. Um einen Server anzulegen, klicke unten links auf „Neuer Server“ und benenne deinen Server nach deinem Projekt.

Rechts hast du dann die Verbindungsdaten, die hinterlegt werden müssen. Diese findest du, wenn du im KAS links im Menü auf „FTP“ klickst und dann auf „Bearbeiten“ beim FTP-Hauptnutzer. Ganz oben findest du dann die Informationen zur Einrichtung deines FTP-Programms.

All-Inkl FTP-Verbindungsdaten

Nun gibst du in FileZilla folgende Verbindungsdaten ein:

  • Protokoll: FTP – File Transfer Protocol
  • Server: w0000000.kasserver.com (= Servername)
  • Port: leer lassen
  • Verschlüsselung: Wenn verfügbar, explizites FTP über TLS verwenden
  • Verbindungsart: Normal
  • Benutzer: w0000000 
  • Passwort: das ausgewählte Passwort

Wenn das alles ausgefüllt ist, klicke einfach auf „Verbinden“, um deine Änderungen zu speichern und dich mit deinem Server zu verbinden.

3. WordPress herunterladen

Wenn du nun ein paar Ordner siehst, hast du dich erfolgreich verbunden. Ansonsten siehst du ganz oben (im Verlauf) eine Zeile mit „Fehler“ in roter Schrift. Dann ist beim Verbinden irgendetwas schief gelaufen. 

Gehen wir davon aus, dass das mit der Verbindung geklappt hat. Nun laden wir uns WordPress herunter. Dafür gehen wir auf Google und geben „WordPress Deutsch Download“ ein. Der erste Link führt dann auf die deutsche Seite von WordPress: https://de.wordpress.org/ 

Oben rechts siehst du einen blauen Button mit der Aufschrift „Hol dir WordPress“. Wenn du darauf klickst, gelangst du direkt zur Download-Seite. Scrolle etwas nach unten, bis du den Download-Button findest (du kannst auch aufs Bild klicken, um direkt dorthin zu gelangen):

 

WordPress Download

4. Ordner entpacken und hochladen

Es wird eine ZIP-Datei heruntergeladen. Öffne diese ZIP-Datei auf deinem Rechner und öffne den Ordner. Das müsste dann so ausschauen:

WordPress Ordner Inhalt

Gehe nun wieder ins Programm FileZilla und öffne den Ordner mit deiner Domain. In unserem Falls ist es die vatertagsgeschenk.com. Markiere nun alle Dateien aus dem WordPress-Ordner und ziehe sie ins FileZilla.

Das dauert nun einen Moment. Ganz unten siehst du dann den Verlauf des Uploads. 

Sobald bei den zu übertragenden Dateien keine Anzahl mehr steht, wurde alles auf den Server hochgeladen. Das kannst du prüfen, indem du einfach deine Webseite aufrufst. Das müsste nun folgendermaßen aussehen:

WordPress Datenbank eintragen

Nun müssen wir eine Datenbank hinterlegen, jedoch gibt es hierfür zwei Möglichkeiten. Ich möchte dir beide zeigen:

1. Datenbank-Details im Browser eintragen

Klicke hierfür unten auf den Button „Los geht’s“. Es öffnet sich eine neue Seite mit einem Formular, wo du die Datenbank-Daten hinterlegen kannst, die wir bereits im vorherigen Schritt angelegt haben.

Wenn du die Details nicht mehr zur Hand hast, logge dich bei All-Inkl im KAS ein. Dort findest du links den Menüpunkt „Datenbanken“ und findest dort die Tabelle mit deinen angelegten Datenbanken. Klicke nun rechts auf „Bearbeiten“ und du siehst alle Details (bis auf das Passwort. Wenn du das nicht mehr weißt, generiere einfach ein neues). Folgendes musst du eingeben:

  • Datenbank-Name: Diesen findest du in der Übersicht der Datenbanken.
  • Benutzername: Bei All-Inkl ist dieser der selbe, wie der Datenbank-Name.
  • Passwort: Dein gewähltes Passwort.
  • Datenbank-Host: localhost
  • Tabellen-Präfix: Ändere diesen, aus Sicherheitsgründen, von wp_ auf eine beliebige kurze Zeichenkette deiner Wahl. Vergiss dabei nicht den Unterstrich am Ende. Beispiel: v4ter_ (Du kannst hierbei Klein- & Großbuchstaben, sowie Ziffern verwenden.)

Wenn du alles korrekt eingetragen hast, klicke auf „Senden“ und du bist fertig.

2. Datenbank-Details in der PHP-Datei eintragen

Für diesen Schritt benötigen wir das Programm FileZilla, sowie die Login-Daten für den FTP-Server. Im vorherigen Schritt haben wir FileZilla heruntergeladen und den Server angelegt. Verbinde dich mit diesem und klicke auf den Ordner mit deiner Domain. 

Nun siehst du eine Anzahl an Ordnern und Dateien. Scrolle nach unten und klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei „wp-config-sample.php“ und klicke auf „Ansehen/Bearbeiten“. Diese sieht dann so aus:

WordPress wp-config PHP Datei

In Zeile 27 siehst du die erste Zeile, die du bearbeiten musst, um die Datenbank erfolgriech zu deiner WordPress Webseite hinzufügen zu können.

<!-- [et_pb_line_break_holder] -->/**<!-- [et_pb_line_break_holder] -->* Ersetze datenbankname_hier_einfuegen<!-- [et_pb_line_break_holder] -->* mit dem Namen der Datenbank, die du verwenden möchtest.<!-- [et_pb_line_break_holder] -->*/<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->

Dafür gibst du statt ‚datenbankname_hier_einfuegen‘ deinen Datenbanknamen ein. Vergiss dabei nicht die Anführungszeichen! Dies sieht dann z.B. so aus:

<!-- [et_pb_line_break_holder] -->/**<!-- [et_pb_line_break_holder] -->* Ersetze datenbankname_hier_einfuegen<!-- [et_pb_line_break_holder] -->* mit dem Namen der Datenbank, die du verwenden möchtest.<!-- [et_pb_line_break_holder] -->*/<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'DB_NAME', 'd0123aba' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->

Hier gibt es mehrere Zeilen die du anpassen musst. Hier eine kurze Liste, was du wo eingeben musst:

  • DB_NAME: Dein Datenbank-Name.
  • DB_USER: Dein Datenbank-Benutzer (ist bei All-Inkl der selbe wir der Datenbank-Name.
  • DB_PASSWORD: Dein Datenbank-Passwort.
  • DB_HOST: localhost
  • DB_CHARSET: utf8
  • DB_COLLATE: leer lassen.

Nun fehlen noch zwei wichtige Punkte, um die Sicherheit deiner Webseite zu erhöhen:

<!-- [et_pb_line_break_holder] -->/**#@+<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Sicherheitsschlüssel<!-- [et_pb_line_break_holder] --> *<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Ändere jeden untenstehenden Platzhaltertext in eine beliebige,<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * möglichst einmalig genutzte Zeichenkette.<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Auf der Seite {@link https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ WordPress.org secret-key service}<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * kannst du dir alle Schlüssel generieren lassen.<!-- [et_pb_line_break_holder] --> *<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Du kannst die Schlüssel jederzeit wieder ändern, alle angemeldeten<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Benutzer müssen sich danach erneut anmelden.<!-- [et_pb_line_break_holder] --> *<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * @since 2.6.0<!-- [et_pb_line_break_holder] --> */<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'AUTH_KEY',         'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'SECURE_AUTH_KEY',  'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'LOGGED_IN_KEY',    'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'NONCE_KEY',        'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'AUTH_SALT',        'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'SECURE_AUTH_SALT', 'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'LOGGED_IN_SALT',   'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->define( 'NONCE_SALT',       'Füge hier deine Zeichenkette ein' );<!-- [et_pb_line_break_holder] -->

Besuche folgende Webseite, um automatisch zufällige Sicherheitsschlüssel zu generieren: https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/

Kopiere diese von der Webseite. Markiere die Zeilen 69 bis 76 und füge statt den Zeilen die soeben kopierten Sicherheitsschlüssel ein. 

Zu guter Letzt ändern wir noch den WordPress Datenbanktabellen-Präfix in der Zeile 87. Dabei ersetzen wir wp_ mit einer zufälligen Zeichenfolge gefolgt von einem Unterstrich. Ein Beispiel: v4ter_ 

<!-- [et_pb_line_break_holder] -->/**<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * WordPress Datenbanktabellen-Präfix<!-- [et_pb_line_break_holder] --> *<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Wenn du verschiedene Präfixe benutzt, kannst du innerhalb einer Datenbank<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * verschiedene WordPress-Installationen betreiben.<!-- [et_pb_line_break_holder] --> * Bitte verwende nur Zahlen, Buchstaben und Unterstriche!<!-- [et_pb_line_break_holder] --> */<!-- [et_pb_line_break_holder] -->$table_prefix = 'wp_';<!-- [et_pb_line_break_holder] -->

Wenn du das alles erfolgreich geändert hast, speichere die Datei und gehe zurück ins FileZilla. Da erscheint ein Fenster, welches dich fragt, ob du die Datei überschreiben willst. Bestätige, dass du die Datei überschreiben willst. Nun wird die Datei hochgeladen.

Wenn du jetzt auf deine Webseite gehst, wirst du merken, dass sich noch nicht viel geändert hat. Das Problem liegt darin, dass die Datei noch wp-config-sample.php heißt, was eine Beispiel-Datei ist. Aus dem Grund müssen wir diese noch umbenennen: Rechtsklick auf die Datei wp-config-sample.php und dann auf „Umbenennen“. Lösche das „-sample“ weg und klicke auf Enter. Die Datei müsste nun so heißen: wp-config.php.

Wenn du alles richtig eingetragen hast, kannst du nun deine URL aufrufen und siehst die „berühmte 5-Minuten-Installation von WordPress“, die nur 1 Minute dauert.

WordPress-Installation abschließen

Um die Installation abzuschließen, musst du nur noch ein paar wenige Felder ausfüllen:

  • Titel der Website: Gib deiner Webseite einen Titel – du kannst diesen jederzeit ändern. Auf dieser Webseite lautet dieser „Videokurse TV“.
  • Benutzername: Das wird der Benutzername für deinen Account auf deiner neuen Webseite.
  • Passwort: Das neue Passwort für deinen Account. Wähle ein starkes Passwort, denn dieser ermöglicht den Zugang zum Administrationsbereich deiner WordPress-Webseite.
  • Deine E-Mail-Adresse: Ist, denke ich, selbsterklärend.
  • Sichtbarkeit für Suchmaschinen: Da die Webseite noch nicht fertig ist, empfehle ich dir den Haken hier reinzugeben. Dadurch signalisierst du Suchmaschinen, dass deine Webseite noch nicht online ist und diese werden meist deinem Wunsch nachgehen und deine Seiten noch nicht bei Google und Co. auflisten. Die Einstellung kannst du jederzeit anpassen.

Klicke unten auf den Button und schließe die Installation ab. Auf der nächsten Seite siehst du eine kurze Zusammenfassung. Klicke unten auf den Button und melde dich das erste Mal auf deiner neuen Webseite an.

Willkommen in deinem persönlichen WordPress-Backend. In der nächsten Lektion sehen wir uns an, wofür die einzelnen Menüpunkte gut sind und wie es nun weitergeht.

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