Wenn du deine Inhalte im Internet anderen zur Verfügung stellen willst, brauchst du ein so genanntes Webhosting. Für die technische Bereitstellung von Inhalten im Internet ist ein Server (leistungsstarker Rechner) notwendig, der ununterbrochen mit dem Internet verbunden ist, denn nur so können Nutzer die hinterlegten Inhalte jederzeit abrufen.

Mit dem Begriff Webhosting wird die Bereitstellung von Speicherplatz im Internet und das Ablegen von Internetseiten auf einem Server beschrieben. Solche Dienstleistungen werden von Hosting-Unternehmen angeboten.

Was bietet Webhosting?

Der Leistungsumfang im Webhosting variiert je nach Anbieter und Angebot sehr stark. Für einfache und kleine Internetpräsenzen sind kostengünstige Webhosting-Pakete mit Basisleistungen ausreichend. Hier teilen sich viele verschiedene Kunden technisch einen Server. Bei großen und komplexen Internetanwendungen wird oft ein eigener, exklusiver Server angemietet. Meist enthalten diese Angebote zusätzliche Serviceleistungen wie Monitoring, statistische Auswertungen, Datensicherung oder Lastverteilung.

Wer also eine eigene Homepage im Internet betreiben möchte, benötigt Webhosting als Dienstleistung. Diese kannst du sehr kostengünstig bei Hosting-Unternehmen (weitere Bezeichnungen: Webhoster, Hosting-Provider, Hoster, usw.) buchen.

Es handelt sich um ein „Webhosting-Paket“, also eine Bündelung an Leistungen, die die Erreichbarkeit deiner Internetpräsenz sicherstellt. Oft ist bereits eine oder mehrere Domains inklusive.

Was kostet seriöses Webhosting?

Webhosting kostet meist einen regelmäßigen, monatlichen Betrag je nach Leistungsumfang zwischen 3 und € 10,- pro Monat. Vertragslaufzeiten können 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate sein und verlängern sich, solange nicht gekündigt wird, automatisch. Häufig ist in diesen Paketpreisen bereits eine gewisse Anzahl an eigenen Domains inklusive. Weitere Domains und Leistungen können zusätzlich kostenpflichtig dazu gebucht werden. Ein Webhosting-Preisvergleich ist in jedem Fall sinnvoll, um den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Welche Arten von Webhosting gibt es?

1. Kostenloses Hosting

Dies wird eher selten angeboten und ist mit Einschränkungen verbunden. Die Kunden müssen zwar keine monatliche Gebühr zahlen, doch häufig sind die Funktionen und Design-Möglichkeiten stark reduziert. Es wird meistens nur für private Blogs genutzt.

2. Cloud Hosting

Mehrere Server arbeiten miteinander und verteilen die Ressourcen auf ihre Nutzer. Beim Cloud-Hosting kann der benötigte Webspace in einer solchen Cloud gemietet werden. Auch hier die Individualität eingeschränkt, da sich einige Dienste nicht personalisieren lassen. Die Nutzer besitzen auch keine Systemberechtigungen.

3. Shared Hosting

Ein Server wird hier von vielen Kunden genutzt, was für einen kleinen Internetauftritt ausreichend ist. Bei einer hohen Besucherzahl muss man hier besonders mit verringenter Geschwindigkeit rechnen.

4. Dedicated Hosting

Jeder Nutzer hat seinen eigenen Server. Er besitzt dabei komplette Systemberechtigungen und kann die Ressourcen für sich allein verwenden, was sich jedoch im Preis widerspiegelt. Darüber hinaus ist der Nutzer oft selbst für die Sicherheit verantwortlich.

5. VPS Hosting

Virtual Private Server. Die Nutzer teilen sich den Speicherplatz eines einzigen Servers – ähnlich wie beim Shared Hosting, mit dem Unterschied, dass jeder Nutzer eine festgelegte Menge an Ressourcen erhält, die er verwenden darf. Hier sind die Nutzer unabhängiger, obgleich sie teilweise für die Sicherheit sorgen müssen.

6. Colocation Hosting

Die Nutzer besitzen jeweils einen eigenen Server, für den sie die vollständigen Rechte haben. Der Server selbst befindet sich im Rechenzentrum des Webhosters. Die größten Freiheiten haben jedoch ihren Preis.

7. Managed Hosting

Der Nutzer hat einen eigenen Server, aber nicht die vollen Rechte dafür. Mithilfe von FTP-Clients kann er seine Daten und Software hochladen.

Was beinhalten gängige Webhosting-Tarife?

1. Domain und Webspace

Domain und Webspace sind grundlegende Bestandteile für den Aufbau einer Website. Einige Anbieter bieten zusätzliche Produkte an, was man beim Webhoster-Vergleich unbedingt berücksichtigen sollte.

2. Homepage-Baukasten

Der Homepage-Baukasten kann ein sinnvolles Tool für diejenige sein, die mit dem Programmieren nichts am Hut haben. Der Baukasten hilft ihnen, auch ohne Vorwissen eine eigene Seite anzulegen. Man wählt für das eigene Projekt die passende Design-Vorlage und das Layout, das den eigenen Vorstellungen entspricht. Danach können Inhalte auf die Webseite hochgeladen werden. Gewisse Änderungen am Layout sind auch zum späteren Zeitpunkt möglich.

3. E-Mail-Adressen

Sobald eine Domain eingerichtet wurde, kann bei den meisten Webhoster eine dazugehörige E-Mail-Adresse angelegt werden. Die sieht dann in etwa so aus:

4. Online-Shop-Funktionen

Um einen Shop zu betreiben, solltest du unbedingt beim Webhosting-Vergleich darauf achten, dass ein Online-Shop-System im gewählten Paket integriert ist. So hast du die Möglichkeit einen Online-Shop vergleichsweise einfach aufzubauen. Hier werden zusätzliche Funktionen wie das Anlegen eines Warenkorbs, das Einpflegen von Produkten oder die Benutzung von Suchfunktionen angeboten.

Häufige Fachbegriffe rund um das Hosting

1. Rechenzentrum

Ein Raum oder ein Gebäude, in welchem alle Geräte und Einrichtungen, Server und Speichergeräte untergebracht werden, die für die zentrale Datenverarbeitung nötig sind.

2. Domain

Bei einer Domain handelt es sich um die Adresse (URL) einer Webseite. Mit Hilfe dieser Adresse kann eine Webseite im Internet aufgerufen werden. Jede Domain ist nach folgendem Muster gestaltet: www.wunschname.de.

3. Traffic

Der Traffic gibt an, wie viel Volumen von deinem Datentransfervolumen verbraucht wird. Jedes Mal, wenn Besucher deine Webseite aufrufen, werden Daten übertragen und das Volumen verbraucht. Bei jedem Webhoster kannst du dein Datentransfervolumen erweitern, einige Hoster bieten sogar Traffic-Flatrates an.

4. FTP

File-Transfer-Protocol - ein Netzwerk-Protokoll, durch welches Daten zwischen zwei Rechnern ausgetauscht werden können. Um beim Erstellen deiner Homepage Dateien hoch- und herunterladen zu können, benötigst du einen FTP Zugang. Üblicherweise wird dafür ein FTP-Programm (wie FileZilla) verwendet.

5. Webhosting und SEO

Bei der Auswahl des Webhosting-Anbieters solltest du unbedingt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) berücksichtigen. Hier ist die Geschwindigkeit sehr wichtig, weil bei langsamen Webseiten viele Besucher abspringen. Besonders wichtig ist es, wenn man sehr viele Besucher hat. Bei einem Webspace- Vergleich solltest du deswegen Kundenbewertungen lesen und beachten.

Alles schön und gut – was sind nun gute Anbieter?

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit zahlreichen Kunden und dutzenden Webhosting-Anbietern haben sich bei mir zwei Anbieter ganz klar herauskristallisiert:

1. All-Inkl.com

Jahrelang mein absoluter Favorit gewesen! Noch heute empfehle ich jedem, der eine einfache Firmen-Webseite erstellen will, All-inkl.com. Ich empfehle hier das Paket um € 7,95 pro Monat. Du hast 5 Domains inkludiert, sowie alles was du für deine Webseite benötigst.

Ich bin vom Produkt und vom Support so überzeugt, dass ich sogar einen eigenen Blog-Beitrag darüber verfasst habe: All-Inkl.com - Der perfekte Hostinganbieter

2. PHP Friends

Seitdem ich mich mit größeren Projekten befasse (mit eigenem Kundenbereich, zahlreichen Konfigurationen und Funktionen), bin ich ein totaler Fan von PHP-Friends. Hier ist man preislich zwar um einiges höher, aber für große Projekte reicht All-Inkl.com leider nicht aus!

Wenn du viele Besucher und Nutzer auf deiner Webseite hast, die zahlreiche Aktionen tätigen können, empfehle ich dir gleich einen Server von PHP-Friends zu nehmen. Du ersparst dir damit viel Ärger.

Die Preise reichen vom kleinsten Server um € 6,- pro Monat bis € 48,- pro Monat. Wenn du dich mit Servern nicht auskennst, musst du noch das Managed Hosting dazu nehmen - Kostenpunkt: € 25,- monatlich.

Alles in allem kostet dich der Server bei PHP-Friends zw. € 31,- und 73,- pro Monat.

Ich arbeite seit Anfang 2018 intensiv mit dem Hosting-Anbeiter zusammen. Der Support ist der Wahnsinn - schon oft hat sich der Chef der Firma Zeit genommen uns bei Problemen zu unterstützen und hat uns Tipps gegeben, wie wir die Qualität unseres Codes verbessern können, um den Server zu entlasten und die Geschwindigkeit der Webseite zu erhöhen!

Also mit Abstand der beste Anbieter in meinen Augen, wenn man das nötige Kleingeld im Monat zur Verfügung hat!

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