Webdesign Trends entwickeln sich einerseits als Antwort auf die sich ständig ändernden Vorlieben und Bedürfnisse der Webseitenbesucher und anderseits aufgrund des technologischen Fortschritts, der die Art und Weise revolutioniert, wie wir interagieren, Kontakte knüpfen und Geschäfte machen.

Wenn du möchtest, dass deine Webseite gut aussieht und konvertiert, spielt das Design eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur um die visuelle Wahrnehmung, sondern auch um die Benutzerfreundlichkeit.

Mobile First

Die mobile Revolution (Google priorisiert seit 2015 mobile Webseiten gegenüber Webseiten, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind) zwang Webdesigner dazu, radikal umzudenken. Sie sollen heute ein Internet präsentieren, welches auf den kleinsten Bildschirmen perfekt präsentiert wird, ohne dabei wertvolle Information vorzuenthalten.

Webseiten sollen so noch effizienter und nutzerfreundlicher werden, um auf dem umkämpften Onlinemarkt mithalten zu können – ob auf dem PC, dem Tablet oder dem Smartphone.

Benutzerfreundlichkeit (Usability) äußert sich vor allem im Responsive Webdesign, das sich an jedes Nutzer-Endgeräts anpasst.

Geschwindigkeit & Performance werden noch wichtiger

Um bei einem potenziellen Kunden einen guten Eindruck zu hinterlassen hat man heutzutage weniger als 3 Sekunden, weil Menschen immer ungeduldiger werden.

Webseiten müssen schnell laden und das Design muss mitmachen. Geschwindigkeit muss ein Gestaltungsparameter sein.

Große Bilder und Videos müssen so komprimiert und integriert werden, dass sie die Ladezeiten nicht verlangsamen.

Es hängt mit der mobilen Revolution zusammen. Webseitenbetreiber wollen, dass ihre Seiten auch mobil leicht und schnell erreichbar sind. Daher der zunehmende Minimalismus bei der Gestaltung von Webseiten.

„Long scrolling“-Webseiten, die alle notwendigen Informationen auf einer einzigen, scrollbaren Seite platzieren, punkten mit der Tatsache, dass der Nutzer nur diese eine Seite laden muss.

Maßnahmen, um höhere Ladezeiten aufzufangen:

  • Fortschrittsanzeige in Form von z.B. Fortschrittsbalken
  • Schlüsselelemente werden zuerst geladen – die „Above the fold“-Inhalte werden zuerst abgerufen und im Browser dargestellt.
  • Bilder bauen sich nach und nach auf, wobei die Qualität zunimmt.

Zusammengefasst gilt für Videos, Fotos und Gimmicks aller Art dasselbe wie für den Inhalt: Sie sollten hochwertig, einzigartig und für den Nutzer relevant sein. Außerdem ist es sinnvoll, dass solche Inhalte erst dann geladen werden, wenn der Besucher sie aufruft. Gerade Nutzer mobiler Endgeräte oder schwächerer Internetverbindungen profitieren von gut strukturierten Webseiten, die frei von unnötigem Datenballast sind.

Snackable Content – Webinhalte in Häppchenform

Snackable Content ist ein Sammelbegriff für Webinhalte, die sich ohne großen Zeitaufwand gleichsam nebenbei konsumieren lassen. Es ist die Reaktion auf die geringer werdende Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer und gehört heute zu den wesentlichen Konzepten des Content-Marketings. Noch einmal steht hier die Nutzerfreundlichkeit an oberster Stelle.

Individuelle & authentische Bilder statt Stock-Fotos

Die auf der Webseite benutzten Bilder sollen jetzt die Nähe ausstrahlen und Menschen bzw. Unternehmen so zeigen, wie sie wirklich sind, um Besucher so persönlich wie möglich anzusprechen.

Die kostengünstige, aber unpersönliche Fotos, die zurzeit überall im Internet zu sehen sind, sollen durch eigene Aufnahmen ersetzt werden.

Webseiten mit hochwertigen, einzigartigen Bild- und Video-Inhalten stechen aus dieser grauen Masse heraus.

Verwendung dynamischer Hintergrundbilder, -grafiken und -videos

Dynamische Hintergrundelemente bieten Webseitenbetreibern die Möglichkeit, Informationen schneller und direkter zu vermitteln als mit Textelementen. Zudem lassen sich Besucher mithilfe von Fotos, Grafiken oder Videos auf einer emotionalen Ebene ansprechen. Eine dynamische Hintergrundgestaltung wird daher oft mit dem Ziel eingesetzt, Gefühle zu erzeugen und den Besucher in die gewünschte Stimmung zu versetzen.

Trotz der minimalistischen, schnell geladenen, flachen Designtrends sind Videohintergründe als Trend bis 2019 immer noch sehr beliebt. Videohintergründe die Konvertierungen erhöhen.

Videos sind einfach überzeugender als Text oder Bilder. Video-Beiträge werden gern gesehen, da sie Aufmerksamkeit erregen. Und je länger ein Benutzer auf der Webseite verbleibt, desto wahrscheinlicher wird er konvertieren und desto besser ist die SEO.

Die Videos vermitteln Ihre Botschaft schnell und effektiv. Solange das Video schön, kurz und stummgeschaltet ist kann ein Videohintergrund viel für das Branding tun.

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Experimentelle Designs

Asymmetrische Formen, Broken Grid, innovativ gestaltete Weboberflächen sollen mit gängigen Konventionen brechen und so durch Individualismus und Verspieltheit hervorstechen.

Trotz der Tendenz in Richtung flaches, schnelles und minimalistisches Design gibt es auch viele Designer, die sich für den frischen, auffälligen Look gebrochener Layouts einsetzen.

Die Verwendung ungewöhnlicher Platzierungen, das Überlagern mit verschiedenen Farben und Texturen, das Wiederholen unregelmäßiger Muster, die Verwendung von Leerzeichen und die kreative Verwendung der Typografie schaffen ein Gefühl von Tiefe, das normalerweise in gitterbasierten Layouts nicht zu finden ist.

Durch die Verwendung von den auffallenden Designs und dynamischen Bildern kann der Designer die Aufmerksamkeit des Benutzers auf bestimmte Inhalte der Webseite lenken.

Als Trend zwischen dem Minimalismus des flachen Designs und dem kontrollierten Chaos des gebrochenen Gitters liegt der Trend der geometrischen Formen. Formen können die Lücke zwischen einem flachen und einem gebrochenen Gitter überbrücken, da sie sich leicht in ein Design integrieren lassen.

Die zugrunde liegende Geometrie hilft, ein Gefühl der Balance auf einer Webseite herzustellen, selbst wenn sie asymmetrisch ist. Menschen verbinden mit Formen ihre Gedanken und Emotionen. Rechtecke stehen für Stabilität, Kreise sind Einheit und Dreiecke und Rauten für Dynamik.

Single Page Design

Geschwindigkeit und Minimalismus sind die Trends, die immer wieder auftauchen, wenn 2019 über Webdesign gesprochen wird. Dies ist ein Hauptgrund dafür, dass das Design von Einzelseiten, auch als seitenloses Design bezeichnet, auch zu einem Trend des Webdesigns von 2019 geworden ist.

Es bezieht sich auf Webseiten, die nur eine Seite haben, und nicht mehrere Service-Seiten oder Blog-Artikel, die übersichtlich in einer isolierten Hierarchie angeordnet sind.

Saubere, einfache und übersichtliche Webseiten werden von Suchmaschinen bevorzugt, da sie schnell und einfach auf mobile Geräte geladen werden können.

Gute Benutzerfreundlichkeit, hohe Conversion-Raten. Bei Webseiten mit nur einer Seite kann der Benutzer nirgends abgelenkt werden – jeder Teil der Seite führt ihn zu einem Conversion-Punkt, der mehr Leads und mehr Geschäft bringen soll.

Animationen

Zu den Animationen zählen Hintergrundvideos, Bewegungsgrafiken, Bildlaufeffekte und Mikrointeraktionen. Mikrointeraktionen sollen das Nutzer-Erlebnis einer Webseite verbessern und interaktiver gestalten. Das können z.B. Bewegungseffekte sein.

Sie geben dem Benutzer ein intuitives und befriedigendes Erlebnis beim Durchsuchen einer Webseite. Sie helfen ihm zu erkennen, dass er die Aktionen richtig ausführt. Ein Senden-Button im Formular verändert beim Anklicken zum Beispiel seine Farbe oder Form.

Durch die richtige Verwendung von Mikrointeraktionen wird eine visuelle Hierarchie auf einer Webseite erstellt, die Besucher zu Ihren Conversion-Punkten führt und sie dann für das Ausfüllen belohnt.

Chatbots / Maschinelles Lernen

Bei Chatbots handelt es sich um kleine Dialogfenster, die Nutzerfragen entgegennehmen und automatisch generierte Antworten ausspielen. Diese lassen sich dank Machine-Learning-Algorithmen personalisieren. Für den Nutzer entsteht der Eindruck, es handle sich um einen menschlichen Mitarbeiter.

Zum Einsatz kommen Chatbots als virtuelle Shopping-Assistenten oder als Alternative zum klassischen FAQ-Bereich.

In den letzten Jahren wurde die Interaktion und Kommunikation mit Bots immer mehr zur Normalität und wird auch in Zukunft immer öfters eingesetzt.

Maschinelles Lernen ist ein Oberbegriff für die „künstliche“ Generierung von Wissen aus Erfahrung: Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Es „erkennt“ Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Lerndaten. 2019 wird diese Technologie weiter perfektioniert und in die Webseiten der Unternehmen integriert.

Es führt dazu, dass eine Webseite aufgrund von der Analyse vergangenen Aktionen genau „weiß“, wonach der User sucht. Der Kundenservice über das Internet wird dank dieser neuen Technologien von Tag zu Tag schneller und effizienter.

Übergang vom Klick zum Scrolling

Der Trend zum Mobilgeräten wird künftig einen immer größeren Einfluss auf Webinhalte haben. Eine der Entwicklungen in diesem Zusammenhang ist der Übergang vom Klick zum Scrolling. Auch in Blogs begegnet einem das „unendliche Scrollen“ schon seit längerer Zeit, und es wird auch in Zukunft eine Rolle spielen.

Infinite Scrolling wird für Webseiten mit umfangreichem Informationsangebot angewendet. Mit Hilfe von ausgefeilten Algorithmen, die das Informationsangebot vorfiltern werden den Nutzern die relevantesten Einträge als erstes präsentiert. Ist das Ende eines Informationsabschnitts erreicht, schließt sich der nächste umgehend an. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram greifen schon lange auf diese Methode zurück, um Usern Inhalte in einem kontinuierlichen News-Feed zu präsentieren.

Auch Parallax Scrolling wird weiterhin von Bedeutung sein. Dadurch, dass sich die einzelnen Ebenen der Webseite unterschiedlich schnell bewegen, entsteht ein Effekt der Tiefenwahrnehmung. Idealerweise bietet die Webseite neben dem Bewegungseffekt auch Elemente, die den Besucher zu einer Handlung auffordern.

Parallax-Webseiten bieten eine dynamische Erfahrung, die den Benutzer dazu ermutigt, länger auf der Seite zu bleiben.

Der Trend zu Mobilgeräten wird künftig einen immer größeren Einfluss auf Webinhalte haben. Eine der Entwicklungen in diesem Zusammenhang ist der Übergang vom Klick zum Scrolling. Auch in Blogs begegnet einem das „unendliche Scrollen“ schon seit längerer Zeit, und es wird auch in Zukunft eine Rolle spielen.

Infinite Scrolling wird für Webseiten mit umfangreichem Informationsangebot angewendet. Mit Hilfe von ausgefeilten Algorithmen, die das Informationsangebot vorfiltern werden den Nutzern die relevantesten Einträge als erstes präsentiert. Ist das Ende eines Informationsabschnitts erreicht, schließt sich der nächste umgehend an. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram greifen schon lange auf diese Methode zurück, um Usern Inhalte in einem kontinuierlichen News-Feed zu präsentieren.

Auch Parallax Scrolling wird weiterhin von Bedeutung sein. Dadurch, dass sich die einzelnen Ebenen der Webseite unterschiedlich schnell bewegen, entsteht ein Effekt der Tiefenwahrnehmung. Idealerweise bietet die Webseite neben dem Bewegungseffekt auch Elemente, die den Besucher zu einer Handlung auffordern.

Parallax-Webseiten bieten eine dynamische Erfahrung, die den Benutzer dazu ermutigt, länger auf der Seite zu bleiben.

Video-Header

Auch Video-Header werden immer beliebter. Auf einem dunklen Video präsentiert sich ein heller Text besonders gut. Es hat zahlreiche Vorteile. Der einzige Nachteil kann die lange Ladezeit sein.

Personalisierte User-Experience

Die zielgruppengerechte Darstellung von Webinhalten gehört zu den Grundprinzipien des modernen Webdesigns. Die Auswahl der Inhalte soll sich an den Ansprüchen potenzieller Kunden orientieren. Darunter fällt z.B.: „Das könnte Ihnen auch gefallen“ in einem Online Shop oder ein auf den Besucher maßgeschnittenes, individuell abgestimmtes Angebot.

Ein Webdesign-Trend 2019 wird die personalisierte Webseite sein, die den Nutzungsgewohnheiten der Besucher entspricht.

Die Datengrundlage dafür liefern Webanalyse-Tools wie Google-Analytics oder Piwik, mit derer Hilfe man verfolgen kann, wie Internetnutzer mit Webinhalten interagieren.

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GIFs

GIFs sind kleine bewegte Bilder, die in Dauerschleife laufen. Sie sind vor allem auf vielen Kommunikations-Plattformen zu finden.

GIF-Dateien sind ziemlich klein, spielen automatisch ab und haben keinen Sound, wodurch sie weniger aufdringlich sind. Man kann sie in zahlreichen Gifs Bibliotheken finden und problemlos überall einbinden.

Onlinekommunikation wird 2019 erneut nicht nur über Text und Emojis, sondern auch über vielfältig einsetzbare GIFs ablaufen.

Card-Layouts

Hierbei werden text- und/oder bildbasierte Inhalte oder „Call to Action“-Buttons in mehreren Kästen präsentiert, die über die Benutzeroberfläche verteilt sind. Das bietet viele Möglichkeiten, eine Webseite übersichtlich und optisch ansprechend zu gestalten, bei einem responsive Weblayout gelingt die Umverteilung der Seiteninhalte ausgesprochen leicht.

Populär wurde das Card-Layout vor allem durch Bilder-Webdienste wie Pinterest.

Fazit

Bei den Webdesign-Trends 2019 wird auf noch mehr Interaktivität gesetzt. Die Webseiten sollen noch benutzerfreundlicher und intuitiver gestaltet werden. Die Webinhalte sollen sich durch das responsive Design jedem Endgerät automatisch anpassen.

Parallax und Infinite Scrolling sollen die Besucher auf der Webseite begleiten. Der Kunde bekommt die gewünschte Information nicht lieblos vorgesetzt, sondern durch eine kleine Geschichte präsentiert (Interactive Storytelling). Handgezeichnete Illustrationen, hochwertige Hintergrundelemente und individuelle Schriftarten sollen der Webseite zusätzlich einen persönlichen Touch geben. Die Webseiten-Besucher sollen persönlich angesprochen werden und emotional abgeholt werden.

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