Ob du planst, deine WordPress-Permalink-Struktur zu ändern, den Slug in einem einzigen Post zu ändern oder deine gesamte WordPress-Seite in eine neue Domain zu migrieren, wird die 301 Redirects zu deinem guten Freund.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit einem kostenlosen Plugin 301 Redirects zu WordPress hinzufügen kannst. Gleichzeitig zeigen wir dir, wie dies über die .htaccess-Datei deiner Website funktioniert.

 

Wozu brauche ich eine 301 Redirects?

301 Redirects schicken an die Webbrowsern und Suchmaschinen folgende Botschaft: „Der Inhalt, der ursprünglich an diesem Ort war, wurde dauerhaft an diesen neuen Ort verschoben, an den ich dich sende“. Die Person oder die Suchmaschine wird also automatisch auf die neue Seite „umgeleitet“. 

Jetzt wissen die Suchmaschinen, dass sie die alte Webseite durch die neue Webseite in der Suchmaschinen-Rangliste ersetzen muss. So verlierst du keinen Traffic (Besucher) und Links zu deinen Inhalten.

Du kannst auch komplexere Weiterleitungen, zum Beispiel zu mehreren Seiten gleichzeitig erstellen.

301 Redirects können zu WordPress entweder mit einem Plugin oder über die .htaccess-Datei der Webseite hinzufügt werden. Die Konfigurationen in der .htaccess-Datei sind etwas umständlich einzurichten, erfordern viel Sachkenntnis und sind zeitraubend. Man verwendet diese Methode bei einer größeren Umstellung einer Website, für regelmäßige Anpassungen empfiehlt sich ein Plugin.

301 Redirect mit einem Plugin einrichten

Um 301 Redirection direkt von deinem Dashboard aus zu verwalten, kannst du das kostenlose Simple 301 Redirects (Einfache 301-Weiterleitungen) Plugin verwenden.

Sobald du das Plugin installiert und aktiviert hast, kannst du es unter Einstellungen > 301 Redirects aufrufen, um die Einrichtung von Weiterleitungen vorzunehmen. Mit dieser Erweiterung kannst du eigentlich nichts falsch machen. Du bekommst zwei einfache Felder angezeigt. Eines ist als Request (Anfrage) und das andere als Destination (Ziel) bezeichnet. Um eine 301-Weiterleitung zu erstellen, musst du die ursprüngliche URL in das erste Feld und die neue URL in das zweite Feld einfügen.

Solange du intern innerhalb deiner Website verlinkst, brauchst du in diesen Feldern nur die Informationen nach deinem Domain-Namen einzutragen (“relativer Link”). Also anstelle von https://deinedomain.com/alte-zielseite/ reicht /alte-zielseite/. Verlinkst du zu einer Seite auf einer anderen Website, musst du die gesamte URL angeben.

Abschließend klickst du auf „Änderungen übernehmen“ und die Sache ist erledigt. Danach kannst du deine Weiterleitungen über die gleiche Oberfläche bearbeiten, löschen oder deaktivieren. Du hast 301 redirects erfolgreich eingerichtet.

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