Was ist nach der Installation von WordPress als erstes zu tun?

Deine WordPress-Installation war ein Erfolg. Was nun? In diesem Beitrag erfährst du, was du zuerst tun musst, um deine Webpräsenz auf die Beine zu stellen. Das ist unsere WordPress-Checkliste für Anfänger.

 

Die meisten Voreinstellungen kannst du so übernehmen, wie WordPress sie vorschlägt. Um ein paar andere solltest du dir aber selbst Gedanken machen:

1. Titel / Untertitel in WordPress anpassen

Einstellungen > Allgemein – Hier hast du die Möglichkeit deinen Seitentitel, sowie den Untertitel anzupassen. Der Seitentitel, den du schon bei der Installation eingegeben hast ist sehr wichtig, da er die Platzierung in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google beeinflussen kann.

Unter Einstellungen > Allgemein > Untertitel kannst du noch einen Slogan oder einfach einen kurzen Satz einfügen, der beschreibt, worum es auf deiner Webseite geht. Er erscheint dann bei den meisten Themen unterhalb des Titels.

2. Sicheren Benutzernamen vergeben

Im Administratorbereich (Backend), also dort, von wo du deine komplette Webseite verwaltest, kannst du dich über die Adresse www.deine-domain.de/wp-admin nur mit deinen persönlichen Zugangsdaten (Benutzernamen und Passwort) einloggen. Diese Zugangsdaten hast du bei der WordPress-Installation bereits festgelegt. Standardmäßig wird dabei der Benutzername „wpadmin“ oder „admin“ angelegt. Wenn es bei dir so war, solltest du ihn unbedingt ändern. Auch dann, wenn dein Benutzername aus einem anderen Grund leicht zu erraten ist. Wie das geht? Dafür verwenden wir einen kleinen Trick. Du legst unter Benutzer > Neu hinzufügen einen Benutzernamen mit Administratorrechten an (verwende dafür Buchstaben und Zahlen oder Zeichen), danach loggst du dich mit dem neuen Namen ein und löscht du den alten Benutzer.

Um die Sicherheit noch mehr zu erhöhen, kannst du einen zweiten Benutzer mit der Rolle des Redakteurs anlegen, mit dem du deine Beiträge erstellst. Verwende sichere Passwörter, die mindestens aus 15 Zeichen bestehen. Sichere Passwörter bestehen aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Dein Benutzername sollte nicht unter „öffentlicher Name“ sichtbar sein. Dafür nimmst du am besten deinen Vor- und Nachnamen.

3. Permalinks auf lesbare URLs ändern

Klicke auf Einstellungen > Permalinks, um lesbare URLs einzustellen. Es geht einerseits darum, dass deine Leser sehen können, wie der Titel des Beitrages oder der Titel der Seite lautet. Noch wichtiger ist, dass die Suchmaschinen wichtige Informationen zum Inhalt des Beitrages oder zum Inhalt der erstellten Seiten erhalten. Um das zu erreichen, musst du die Permalinkseinstellungen auf lesbare URLs umändern. Für die meisten Blogs empfiehlt es sich, Tag und Name oder Monat und Name auszuwählen. So sieht man auf den ersten Blick, wann der Beitrag veröffentlicht wurde und die URL enthält zugleich Keywords, die für die Suchmaschinen wichtig sind. Ansonsten kann man auch „Beitragsname“ wählen. Es ist sehr einfach, indem man das Häkchen entsprechend setzt. Machst du dies nicht, so bestehen deine URLs aus komischen Zahlenkombinationen – und das muss ja nicht sein.

4. Suchmaschinen aussperren

Nachdem du WordPress installiert hast, ist deine Webseite für die Welt erreichbar. Zu diesem Zeitpunkt sollte sie aber noch nicht von den Suchmaschinen indexiert werden, da sie sich in der Entwicklungsphase befindet.

Setze unter Einstellungen > Lesen ein Häkchen bei „Suchmaschinen abhalten diese Seite zu indexieren.“ Bitte denke daran, diesen Haken wieder zu entfernen, wenn deine Seite bereit für das „Go Live“ ist. Nur so kann sie letztendlich von Suchmaschinen gefunden werden.

5. Plugins ausmisten und durch sinnvolle ersetzen

Standardmäßig werden mit der WordPress-Installation bereits einige Plugins mit angelegt. Plugins wie „Aksimet“ und „Hello Dolly“, die standardmäßig mitgeliefert werden, kannst du gleich wieder löschen. Verwende nur Plugins, die du wirklich benötigst – alle anderen verlängern nur die Ladezeit deiner Webseite und bringen weitere Probleme mit sich. Unsere Plugin-Empfehlungen findest du in diesem Artikel.

6. Theme installieren und anpassen

Jede WordPress-Website benötigt ein Theme. Dieses gibt das spätere Aussehen und die Einstellungsmöglichkeiten vor. Premium Themes haben natürlich viel mehr Möglichkeiten als kostenlose. Wie du das richtige WordPress-Theme für dich auswählst, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Kostenlose Themes kannst du direkt über deine Website unter Design > Themes > hinzufügen auswählen und installieren. Kostenpflichtige Themes lassen sich über externe Webseiten beziehen und unter Design > Themes > hinzufügen > Theme hochladen.

Was für die Plugins gilt, stimmt auch hier: Lösche einfach die Themes, die du nicht verwendest.

7. Voreingestellte Beiträge und Seiten löschen

Unter „Beiträge“ und unter „Seiten“ solltest du die vorinstallierten Seiten herauslöschen. Sie sind nur dafür da, damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie deine eigenen Seiten und Beiträge aussehen könnten.

Erstelle stattdessen obligatorische Seiten, die nicht fehlen dürfen: Home, Kontakt, Blog, Impressum, Datenschutz.

8. Startseite festlegen

Wenn du eine Seite angelegt hast, die deine spätere Startseite werden soll, öffne: Einstellungen> Lesen. Dort wählst du aus: „Deine Startseite zeigt eine statische Seite“.

Unter Homepage wählst du aus, welche Seite deine Startseite werden soll. Unter Beitragsseite legst du fest, welche Seite deine Blogseite werden soll.

9. Menü einrichten

Gehe zu Design > Menüs und erstelle ein neues Menü. Gib ihm einen Namen, den du leicht zuordnen kannst, wenn du später einmal mehrere Menüs haben solltest. Wähle links die Seiten aus und klicke auf „zum Menü hinzufügen“. Die Anordnung kannst du per Drag and Drop verändern.

Ziehst du einen Menüpunkt weiter nach rechts, wird aus ihm ein Unterpunkt.

10. Wer kann sich registrieren?

Unter Einstellungen > Allgemein > Mitgliedschaft kannst du die Einstellungen zu Kundenkonten festlegen. Du kannst festlegen, ob sich jeder Besucher deiner Website ein Benutzerkonto anlegen kann, oder nicht.

Wenn du ein Blog betreibst, wirst du wahrscheinlich wollen, dass Besucher deine Beiträge kommentieren können. Fall du jedoch „Jeder kann sich registrieren„ wählst, musst du darauf achten, dass darunter die Standardrolle eines neuen Benutzers auf „Abonnent“ steht, um die Sicherheit deines Blogs zu schützen.

Somit hast du eine gute Grundlage für den weiteren Aufbau deiner WordPress Webseite. Wir hoffen, dass auch als WordPress Anfänger weiterhin viel Spaß damit hast!

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