WordPress Permalinks steuern die Struktur der URLs für Beiträge und Seiten, die du veröffentlichst. Es ist das, was der Besucher deiner Seite in der Suchleiste oben sieht.

Permalinks sind eine außergewöhnlich wichtige Einstellung auf deiner WordPress-Seite, besonders weil sie am Anfang vorgenommen werden sollte. Später, wenn deine Webseite steht und sich schon entwickelt hat, wird es schwieriger, die Permalink-Struktur zu ändern.

Warum du dich um WordPress Permalinks kümmern solltest?

Dafür gibt es 2 Gründe:

1. Usability

Permalinks erleichtern die Nutzung deiner Webseite - das sowohl für menschliche Besucher als auch für Suchmaschinenroboter.

2. SEO

Gut strukturierte Permalinks sind ein wichtiger SEO-Faktor. Es ist ein Unterschied, ob du in der Suchleiste folgendes siehst: www.videokurse.tv/?p=2731 oder das: www.videokurse.tv/seo/wordpress-permalinks! Mit der ersten URL hättest du keine Ahnung davon, worum es sich bei dem Link handelt. Mit der zweiten URL hast du sofort eine gute Vorstellung davon, was du beim Besuch der Seite finden würdest. Genauso geht es den Suchroboter.

Es ist sehr einfach sie vorangestellte Permalink-Struktur zu ändern, zumindest im WordPress. Umso schwieriger zu verstehen ist es, warum überall in den Social Medien und auf Foren einfache URLs geteilt werden.

Wie man Permalinks in WordPress einstellt

WordPress enthält einen benutzerfreundlichen Einstellungsbereich, in dem du alle notwendigen Änderungen vornehmen kannst.

Um darauf zuzugreifen, gehst du in deinem WordPress-Dashboard zu Einstellungen → Permalinks.

Hier gibt es 5 Möglichkeiten zur Auswahl und sogar eine Option zum Erstellen benutzerdefinierter Permalink-Strukturen.

Die beste Option für die meisten Webseiten ist, meiner Meinung nach, die Beitragsname – Option. Bei dieser Option wird der Schwerpunkt auf den relevanten Text gelegt. Außerdem: Nutzt du die Option „Monat und Name“, kann es passieren, dass ein Beitrag veraltet erscheint, obwohl er von dir aktualisiert wurde. WordPress zeigt nämlich das Veröffentlichungsdatum an.

Die Verwendung von Kategorien in deinen Permalinks kann wiederum Probleme verursachen, wenn du die Kategorie eines Beitrags irgendwann einmal ändern möchtest.

Es gibt jedoch Ausnahmen, zum Beispiel bei einer Nachrichten-Webseite, die täglich viele Posts veröffentlicht, ist es möglicherweise besser eine der Strukturen zu verwenden, die das Datum enthält. Das Datum ist nämlich tatsächlich für das Thema relevant.

Sobald du deine gewünschte Permalink-Struktur ausgewählt hast, klicke auf Änderungen speichern und die Sache ist erledigt!

Erstelle professionelle WordPress-Webseiten

kinderleicht und ohne Vorkenntnisse
Mehr erfahren »

Permalinks auf einer aktiven WordPress Seite ändern

Wenn du an einem neuen Blog arbeitest, dauert es nur ein paar Sekunden, die Permalink-Struktur festzulegen. Bei einer bestehenden Webseite schaut die Sache etwas komplizierter aus. Google hat deinen Content in den Suchergebnissen bereits mit deiner aktuellen URL-Struktur indiziert. Wenn du es plötzlich änderst, werden alle diese Links nicht mehr funktionieren und deine Webseite verliert viel Traffic von Suchmaschinen.

Alle Verlinkungen zu deinen Posts werden unterbrochen, das heißt auch von dieser Seite kommen keine Besucher mehr. Es bedeutet keinesfalls, dass man die Permalinks-Struktur auf einer etablierten WordPress-Seite nicht mehr ändern kann.

Wenn du es richtig machen willst, musst du etwas einrichten, das 301 Redirect heißt. Mit Hilfe von 301-Weiterleitung leitet dein Webserver Menschen und Suchmaschinen automatisch von der alten URL-Struktur in die neue URL-Struktur um. Es läuft im Hintergrund und keiner merkt was.

Um das 301 Redirect-Code-Snippet zu generieren, das du benötigst, kannst du das kostenlose Tool von Yoast verwenden (vorausgesetzt, du hast die Permalink-Struktur „Beitragsname“ gewählt). Dann solltest du dieses Code-Snippet zur .htaccess-Datei deiner Seite hinzufügen. Wenn du aber dir nicht sicher bist, hole dir lieber Hilfe, bevor du diese wichtige Datei kaputt machst. Auf jeden Fall sei vorsichtig und sichere die .htaccess-Datei bevor du Änderungen vornimmst.

Wie das genau funktioniert siehst du oben im Video!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen