Wenn du einen WordPress Blog oder eine Webseite betreibst, weißt du wahrscheinlich wie schwer es ist an Besucher zu kommen. Wenn du es dann aber schaffst, Besucher zu generieren, solltest du Wege finden, wie sie so lange wie möglich auf deiner Webseite verweilen!

Und genau darum geht es in diesem Beitrag. Du musst deine Absprungrate reduzieren und Besucher dazu animieren, dass sie sich mehrere Beiträge von dir durchlesen, sich mehr über deine Produkte informieren, in deinem Blog Kommentare verfassen und im besten Fall regelmäßig auf deine Webseite zurückkehren.

Ich zeige dir 5 wertvolle Tipps, die dazu beitragen, dass deine Besucher gerne mehr Zeit auf deiner Webseite verbringen und dadurch deine Besucherstatistiken, sowie deine Suchmaschinen-Rankings, verbessern.

1. Suche mit Auto-Suggestion-Funktion

Du hast sicherlich schon die Suche dieser Webseite gesehen, oder? Wenn nicht, probiere es am besten gleich aus: Blog in einem neuen Tab öffnen.

Jeder, der schon Mal eine Suche auf einer Webseite verwendet hat, weiß wie ungenau diese Suchen oft sind. Man gibt etwas ein und es kommen schlichtweg keine brauchbaren Suchergebnisse.

Mit der Auto-Suggestion-Funktion wird jedoch vieles für den Besucher vereinfacht. Während derjenige sein Suchwort eingibt, werden ihm bereits Blogbeiträge vorgeschlagen! Auto-Suggestion bedeutet übersetzt soviel wie „Automatischer Vorschlag“.

Ich nutze dafür das Plugin Ajax Search Lite. Es ist kostenlos und erfüllt alles, was es verspricht! Unzählige Einstellungen lassen dich die Suche ganz nach deinen Wünschen anpassen. Es gibt zwar auch eine Premium-Version, aber die ist in meinen Augen nicht notwendig.

2. Interne Links

In Blogbeiträgen sollte man Wörter und/oder Sätze zu weiterführenden Informationen verlinken.

Links, die zu anderen Webseiten führen sind sogenannte „Externe Links“. Diese sollten stets in einem neuen Tab geöffnet werden, denn du möchtest deinen Besucher ja nicht verlieren. Links die hingegen auf einen anderen deiner Blogbeitrag oder eine andere Seite auf deiner Webseite verlinken, nennen sich „Interne Links“ und genau um die geht es hier.

Bitte, bitte, bitte setze interne Links! Es gibt zwei gute Gründe, warum du das unbedingt machen solltest:

  • Deine Leser interessieren sich für deinen Blogbeitrag. Sie lesen sich ihn durch in der Hoffnung etwas Brauchbares zu Lernen. Nun sind nicht alle deine Leser auf dem gleichen Wissensstand und können, beispielsweise, mit dem Thema „Content Curation“ nichts anfangen. Dann ist es am einfachsten, wenn du den Term verlinkst und jeder kann sich ein Bild davon machen, worum es dabei geht. Dadurch erleichterst du dem Leser das Verstehen des Textes und du unterbrichst nicht jeden Blogbeitrag mit ewig langen Erklärungen.
  • Deine Leser verbringen mehr Zeit auf deiner Webseite, da sie noch weitere interessante Blog-Beiträge entdecken.
  • Längere Aufenthaltszeiten auf der Webseite, sowie mehr generierte Klicks von Besuchern, signalisieren den Suchmaschinen, dass der Inhalt interessant sein muss und werten so deine Webseite auf. Danken werden sie es dir im besten Fall mit besseren Platzierungen in den Suchergebnissen.

Ich persönlich kenne (derzeit noch) alle meine Blogbeiträge und weiß dadurch, welche Teile ich zu weiterführenden Beiträgen verlinken kann. Oft lenke ich schon beim Schreiben eines neuen Beitrags zu einem meiner anderen Blogbeiträge, damit ich den verlinken kann.

Die Links findest du ganz einfach mit der Autosuggestion Suche, den ich in Punkt 1 erklärt habe oder direkt im Adminbereich unter Beiträge. Es gibt auch Plugins dafür, aber extra ein Plugin zu installieren finde ich überflüssig.

Wenn du hingegen Yoast SEO als Plugin für deine Suchmaschinen-Optimierung nutzt, könnte dir die Premium Version dabei behilflich sein, denn diese schlägt dir interne Verlinkungen vor.

3. Ähnliche Beiträge am Ende eines Beitrages

Wenn ein Besucher auf deinen Blogbeitrag geklickt und sich den durchgelesen hat, kannst du davon ausgehen, dass er diesen interessant fand. Jetzt ist er aber am Ende angelangt – was nun? Schlage ihm unbedingt weiterführende oder ähnliche Blogbeiträge vor!

Du hast bereits einen Besucher, der sich für die Kategorie interessiert. Mit ähnlichen Beiträgen animierst du ihn dazu weiterzuklicken und sich andere Beiträge zu dem Thema anzusehen.

Hierfür gibt es unzählig viele Plugins. Während ich mir selbst etwas programmiert habe, habe ich in der Vergangenheit folgendes Plugin für meine Kunden verwendet: Bibblio. Es ist kostenlos, sieht gut aus und bietet zahlreiche Funktionen.

4. Mehr User-Engagement in den Kommentaren

Ja es gibt sie: Personen, die ein Kommentar hinterlassen – und wir lieben sie!

Es ist schön, wenn jemand ein Kommentar zu einem Blogbeitrag hinterlässt. Du hast schließlich viel Arbeit und Zeit investiert, ohne zu wissen, ob es sich auszahlt oder nicht. Wenn du dann aber siehst, dass sich jemand deinen Beitrag durchgelesen hat und ein Kommentar hinterlassen hat, hat es sich ausgezahlt, denn du hast einem Menschen höchstwahrscheinlich weitergeholfen, bzw, wirst ihm in den Kommentaren noch weiterhelfen.

Nun ist es oft so, dass jemand eine Frage hat, oder an einer Diskussion in den Kommentaren teilnimmt. Er hinterlässt ein Kommentar, vergisst aber dann zurückzukehren, um zu sehen, ob er eine Antwort erhalten hat. Und genau da greifen wir ein!

Ermögliche deinen Lesern das Abonnieren von Kommentaren zu bestimmten Blog-Beiträgen. Mit dem Plugin Replyable wird dies zum Kinderspiel.

Du ermöglichst den Nutzern nicht nur das Abonnieren der Kommentare, sondern auch das Antworten direkt per E-Mail. Das wird die Anzahl deiner Kommentare weiter erhöhen, denn die Barriere ist sehr klein!

Und als wäre das nicht schon sehr gut, kannst du einstellen, dass der User nur eine E-Mail am Tag erhält, wo alle neuen Kommentare zusammengefasst sind, dadurch spammst du nicht sein E-Mail Postfach zu und das gefällt uns. 😉

5. Geschwindigkeit ist alles

Du hasst es zu warten? Ich auch. Und so ziemlich jeder andere Nutzer ebenfalls. Und genau darum geht es auch auf deiner Webseite. Beschleunige deine Webseite und achte darauf, dass deine Ladezeiten so gering wie möglich ausfallen!

Pingdom hat Daten von Millionen Webseiten ausgewertet und kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Webseite betrug 2017 in etwa 3:21 Sekunden
  • Mit jeder Sekunde länger erhöht sich die Absprungrate.
  • Bei den von Experten empfohlenen 2 Sekunden Ladezeit beträgt die Absprungrate im Durchschnitt lediglich 6%. Bei 3 Sekunden ist sie schon fast doppelt (11%), bei 4 Sekunden bereits vier Mal (24%) und bei 5 Sekunden Ladezeit ist sie über 6 Mal so hoch (38%).

Mit jeder weiteren Sekunde erhöht sich die Absprungrate! Hier siehst du die Absprungstatistik von Pingdom. („Page Load Time“ = Ladezeit | „Bounce Rate“ = Absprungrate)

Mein Fazit zu User-Engagement & niedrigere Absprungraten

Es ist sehr wichtig, dass du Leser auf deine Webseite bringst. Wenn sie dann endlich da sind, solltest du dich darum kümmern, dass sie auch so lange wie möglich auf deiner Webseite bleiben und im besten Fall (immer wieder) zurückkommen.

Mit den oben genannten Punkten wirst du nicht nur das User-Engagement erhöhen, sondern auch deine Suchmaschinen-Rankings. Je länger deine Besucher auf der Webseite bleiben und je mehr sie mit dem Beitrag interagieren, umso besser ist das für deine Suchmaschinen-Optimierung (SEO)!

Aus dem Grund öffne am besten gleich deine WordPress Webseite und setze die oben beschriebenen Punkte um, um bald neue Erfolge mit deinem WordPress Blog feiern zu können.

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