Bist du die einzige Person, die sich auf deiner WordPress Webseite einloggen muss, wirst du dich wahrscheinlich noch nicht mit den umfangreichen Funktionen der WordPress Benutzerrollen auseinandergesetzt haben. Wenn du jedoch anderen Personen Zugang zu deiner Webseite verschaffen willst, kannst du mit den Benutzerrollen sichergehen, dass sie nur die „Power“ bekommen, die sie auch tatsächlich benötigen.

Dadurch erhöhst du nicht nur die Sicherheit deiner WordPress Webseite, sondern schützt auch Inhalte und Designs, die dir wichtig sind.

In diesem Artikel analysieren wir die unterschiedlichen WordPress Benutzerrollen und wann du welche einsetzt.

Was sind WordPress Benutzerrollen

WordPress bietet 5 vordefinierte Benutzerrollen. Jede dieser Nutzerrollen darf gewisse Aktionen auf der Webseite ausführen. Diese Aktionen werden in Capabilities (zu Deutsch: Fähigkeiten oder Rechte) definiert. Einen Blogbeitrag zu veröffentlichen ist ein Recht. Eine Seite zu löschen ein anderes Recht.

Jede Benutzerrolle hat eine gewisse Anzahl an Rechten, die sie auf deiner Webseite ausführen kann.

Welche WordPress Nutzerrollen gibt es?

Grundsätzlich gibt es fünf vordefinierte WordPress Benutzerrollen, die du jedem einzelnen Nutzer zuordnen kannst. Wenn keine der fünf Benutzerrollen exakt deinen Bedürfnissen entspricht, findest du am Ende des Blogbeitrages einen kurzen Abschnitt, wo du eigene Benutzerrollen für WordPress erstellen kannst.

1. Administrator

Die Person, die die Webseite aufsetzt, ist automatisch Administrator und hat grundsätzlich alle Rechte auf deiner Webseite. Zusätzlich dazu kannst du weitere Personen die WordPress Benutzerrolle Administrator zuweisen. Da man mit dieser Nutzerrolle alles auf der Webseite bearbeiten kann, empfehle ich dir nur einen einzigen Nutzer mit dieser Rolle auszustatten – im besten Falle dich.

Ein Administrator kann alles! Darunter fällt u.a.:

  • Erstellen, Bearbeiten und Löschen von jeglichem Content.
  • Templates und Plugins hochladen, ändern oder löschen.
  • Nutzer verwalten.
  • Einstellungen anpassen.

2. Redakteur

Der Redakteur ist die nächste Stufe bei den WordPress Benutzerrollen und sollte nur Personen zugewiesen werden, die mit WordPress vertraut sind und sich neben dem Administrator mit dem Content auf der Webseite beschäftigen. 

Die Rechte des Redakteurs:

  • Erstellen von Seiten, Beiträge, Kategorien, Schlagwörter.
  • Bearbeiten und Löschen von jeglichem Content (auch von anderen).
  • Hochladen von Medien aller Art.
  • Freigeben und Löschen von Kommentaren.

3. Autor

Während der Redakteur die Inhalte anderer Nutzer bearbeiten und löschen kann, hat der Autor nur die Möglichkeit seine eigenen Beiträge zu verwalten. Ein Autor kann weder fremde Inhalte verwalten, noch Seiten erstellen. Auf Einstellungen hat er ebenfalls keinen Zugriff.

Die Rechte des Autors:

  • Eigenen Beiträge bearbeiten, veröffentlichen und löschen.
  • Hochladen von Medien aller Art.

4. Mitarbeiter

Der Mitarbeiter ist eine vereinfachte Version des Autors und gibt ihm noch weniger Rechte. Während ein Autor mit seinen Beiträgen anstellen kann, was er will, müssen die Blogbeiträge eines Mitarbeiters von einem Administrator überprüft werden. Medien hochladen wird ihm ebenfalls nicht gestattet.

Die Rechte des Mitarbeiters:

  • Eigene Beiträge erstellen, bearbeiten und löschen.
  • Kann Beiträge nur zur Revision freigeben.

5. Abonnent

Ein Abonnent hat keine Capabilities, also keine Rechte, was die Webseite betrifft. Die einzige Option, die ihm zusteht, ist das Bearbeiten seines Nutzerprofils. Üblicherweise wird diese WordPress Benutzerrolle verwendet, um bestimmte Inhalte nur registrierten Mitgliedern anzuzeigen.

Weitere WordPress Benutzerrollen

Wenn du dich ein wenig mit WordPress beschäftigst, wird dir auffallen, dass manche Plugins weitere Benutzerrollen in WordPress hinzufügt. Ein Beispiel wäre das SEO Plugin Yoast SEO, welches zwei weitere Nutzergruppen hinzufügt, die darauf ausgerichtet sind, dass Nutzer mit diesen Benutzerrollen die Suchmaschinen-Optimierung auf der Webseite durchführen können.

Mit jedem weiteren Plugin, werden neue Rechte hinzugefügt. Es kann nun vorkommen, dass du bestimmte Rechte vor gewissen Nutzern schützen willst und keine der Standard WordPress Benutzerrollen dafür geeignet ist. Dafür empfehle ich dir das Plugin User Role Editor, mit welchem du eigene Benutzerrollen in WordPress anlegen und verwalten kannst. Hiermit kannst du beispielsweise eine Benutzerrolle erstellen, die ausschließlich Beiträge bearbeiten, jedoch weder welche erstellen, noch löschen kann.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

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